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Es ist okay

ES IST OKAY. Die liebevollere Variante um loszulassen und anzunehmen.

Diejenigen, die mir schon eine Weile auf Facebook folgen wissen es: Meine großen Themen in diesem Jahr sind Annehmen, Loslassen und Selbstliebe, – Warum? Weil wir das alle lernen dürfen. Weil wir in der Regel nicht erleuchtet durchs Leben gehen. 😉

Mich hat es immer gefuchst zu lesen, dass man “…doch einfach loslassen soll”, man “sich zuerst selbst lieben soll” und “annehmen soll was ist”. Man solle “nicht gegen das kämpfen was ist”. Aber niemand schreibt zu diesen Aussagen dazu wie es geht. Aus diesem Grund dachte ich laut nach, ob ich ein Buch darüber schreiben soll. Und, oh wow! So viel Zuspruch! Ob es ein Buch wird, das weiß ich noch nicht, aber ich starte hier im Blog mit meinen persönlichen Erfahrungen. Kurz knackig, konkret auf den Punkt. Mit einem Stück meiner eigenen Geschichte und Erfahrung dazu. Blumig und sehr ausführlich, das ist nicht mein Ding. Ich will direkt wissen was Sache ist und keine Zeit verschwenden und niemandem wertvolle Zeit rauben, wenn es nicht sein muss. Los geht’s!

Einen für mich tollen Start ins neue Jahr habe ich mit “Scheiss drauf!” hingelegt. Was für eine Befreiung.

Ich freue mich an jedem einzelnen Tag darüber, wenn ich es laut ausspreche. Oder auch mal schreie. Auch das darf sein.

Aber es gibt Momente im Leben, da passt es einfach nicht. Da möchte ich nicht auf jemanden oder etwas scheissen. Weil es mir zu wichtig ist. Weil es mich persönlich berührt.

Auf mein Business kann ich schimpfen, da ich Dank Claudia Hinterauer gelernt habe, dass es mein Business und nicht mein Baby ist. Eine sehr wichtige Lektion für mich aber bestimmt auch für andere Unternehmer und Selbständige. Ein Baby lässt man nie los. Ein Business kann man loslassen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Bitte erinnert Euch daran, wenn ihr an diesen Punkt kommen solltet.

Aber was, wenn es persönlich oder gar hochemotional wird? Wenn es um ein Familienmitglied geht? Um Freunde? – Ja, auch da gibt es Momente wo es zwickt oder weh tut. Wo man loslassen oder annehmen muss.

In diesem Fällen sage ich mir “ES IST OKAY.”

Es ist okay, dass diese Freundschaft endet, auch wenn das Loslassen weh tut. Danke für die schöne Zeit, die wir miteinander hatten.

Es ist okay, dass ich jetzt mitten im Flow alles beiseite lege und mich zu meinem Kind ins Bett lege, weil es mich gerade braucht.

Es ist okay, dass ich jetzt zeitweise den Großteil des operativen Business der Glücksschmiedin abgebe, weil sich mein Leben neu sortiert.

Es ist okay, dass mein Leben gerade ein großes Stück weit aus den Angeln gehoben wird, weil meine Mama einen Schlaganfall hatte und ich die Einzige bin, die alles regeln kann.

Es ist okay.      Es ist okay.      Es ist okay.

Ich weiß, dass am Ende immer Wachstum steht. Und im Nachhinein betrachtet kann ich immer das Gute darin erkennen. Denn es ist immer etwas Gutes zu finden – wenn ich bereit bin das zu entdecken und anzunehmen.

In diesen Zeiten ist es noch viel wichtiger als sonst auf sich selbst, seine Gedanken und seine Gefühle zu achten. Zu beobachten wie man bestimmte Situationen betrachtet oder bewertet. Und das hinterfragt. Ist das wirklich so? Ist DAS die Realität? Oder ist es nur ein Gedanke? – Steig aus aus dem Drama!

Warum triggert mich das jetzt so an? Was hat das mit mit zu tun? Welcher Teil meines inneren Kindes reagiert hier verletzt?

Bitte vergesst in diesen Zeiten nicht auf die schönen kleinen Momente des Tages zu achten und für die guten Dinge im Leben dankbar zu sein. Nehmt Euch bewusst Zeit diese zu reflektieren und sie in Eurem Herzen zu verankern. ♥

Tipp: Und wenn es sich ganz schlimm anfühlt, dann nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit für mich und Veit Lindau, der mir dann mit viel Geduld immer wieder sagt, dass es okay ist. Danke Veit. – Probiert es doch einmal aus!

Ganz wichtig: Ihr müsst schwere Zeiten nicht alleine durchstehen. Nehmt Hilfe an. (Das zum Thema Annehmen. ;-)) Von Freunden, von Eurer Familie oder wenn es eine Außenstehende sein darf, dann gerne von mir.

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