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4 Tipps für dein erfolgreiches 2020

10…9…8…- Die Zeit der Vorsätze beginnt

Der Sekt ist eingekühlt, die Glücksbringer sind besorgt und die Zeit der Vorsätze beginnt: Weniger Stress, mehr Zeit für Freunde und Familie und ein gesünderer Lebensstil gehören laut DAK[1] zu den TOP-Vorsätzen der Deutschen. Und dabei reden wir nicht von ein paar wenigen Menschen: Rund 60 Prozent der Deutschen haben sich für das kommende Jahr genau diese Vorsätze vorgenommen.

Und obwohl uns diese Themen laut Statistik so wichtig sind, gelingt es nur den Wenigsten, diesen Vorsätzen auch während des Jahres – neben unserem stressigen Berufs- und Privatleben – die gebührende Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

Woran liegt das? Und wie geht es besser, damit Du 2020 endlich Deinen persönlichen Erfolgsmoment feiern kannst? Genau um diese Fragen geht es mir heute.

Vorsätze: Zum Scheitern verurteilt?

Als Coach begleite ich Menschen dabei, ihre Vorsätze in tatsächliche Erfolgsmomente zu verwandeln. Bei der Frage nach dem Grund, warum es in der Vergangenheit nicht geklappt hat, tauchen zwei Phänomene sehr häufig auf:

Phänomen 1: Unser Gehirn belohnt uns zu früh.

Es belohnt Dich nämlich schon alleine dafür, dass Du so brav warst und Dir überhaupt Ziele gesetzt hast – ganz nach dem Motto “erst das Vergnügen, dann die Arbeit.” Je vager und weiter entfernt die Vorsätze sind desto besser, denn so fühlen sich Ziele für Dein Gehirn noch leichter erreichbar an. Ziemlich clever, wenn da nur nicht diese doofe Veränderung nötig wäre. 🙂 Denn so gut die erste Belohnung auch war: Sobald wir shen, dass wir tatsächlich liebgewonnene Verhaltensweisen aufgeben müssen, wird es unangenehm. Wir hören auf.

Phänomen 2: Wir bleiben mit unseren Vorsätzen nur an der Oberfläche.

Oft setzen wir Vorsätze sehr unreflektiert. Sie kratzen an der Oberfläche unserer wahren Bedürfnisse und spiegeln nur eine Momentaufnahme wider. Selten aber stellen wir uns die Frage: Warum möchte ich das? Wie fühle ich mich dabei? Welche Erwartungshaltung möchte ich damit erfüllen? Was möchte ich wirklich?

Ein Beispiel: Wer 20 Kilo abnehmen möchte, tut das nicht, um 20 Kilo abzunehmen – es geht vielmehr darum, wie man sich dann fühlen möchte. Deshalb sollte ich mir überlegen: Bringt mein Vorsatz mich tatsächlich zu diesem Ziel, ist er mir dienlich? Manchmal sind es auch schon viel kleinere Stellschrauben, an denen man drehen kann, damit es einem besser geht.

Vorsätze: Wie geht es also richtig?

Gemeinsam mit meinen Klienten arbeite ich daran, die für sie richtigen und wichtigen Ziele zu finden und sie exakt zu formulieren. Zusätzlich entwickeln wir dazugehörige attraktive Meilensteine, damit das Verfolgen des Zieles auch auf lange Sicht einfach Spaß macht. Ausgewählte Tools aus dem Mentaltraining und vor allem eine große Portion Motivation runden die Vorbereitung für eine großartige Reise im nächsten Jahr ab.

Mein persönlicher Geheimtipp: Wirf auch einen Blick auf mögliche Blockaden auf deinem Weg und löse sie schon vorab auf.

Tipp 1: Formuliere deinen Vorsatz als klares Ziel

Einen Vorsatz spricht man gerne mal locker und oft auch unüberlegt aus – das schwächt die Durchsetzungskraft. Probiere es dieses Jahr einmal anders und formuliere Deinen Vorsatz als klares smartes Ziel:

S – spezifisch: Was ist Dein konkretes Ziel? Warum möchtest Du das erreichen?
– messbar: Woran wirst Du Dich am Ende des Tages messen können?
A – attraktiv: Wie stark möchtest Du das Ziel erreichen? Was kannst Du tun, um es laufend attraktiv zu halten?
– realistisch: Ist das Ziel auch wirklich erreichbar – generell und in der gewünschten Zeit?
– terminiert: Wann möchtest Du Dein finales Ergebnis haben? Und welche kleinen Meilensteine kannst Du Dir setzen, um laufend am Ball zu bleiben?

Fühlt sich doch schon sehr viel konkreter an als “Ich möchte mich gesünder ernähren.” Oder? 😉

Hast Du Deinen Vorsatz vor Augen? Dann beleuchte ihn nochmals kritisch in einem kurzen, letzten Check. Stelle dir folgende Fragen:

  • Ist das wirklich Dein Ziel? Dein Vorsatz?
  • Wessen Erwartung erfüllst Du damit?
  • Wie möchtest Du Dich fühlen?
  • Bringt Dich dieser Vorsatz in diesen Zustand? Ist er dienlich?

Ist dieser Schritt geschafft – also das Ziel ganz klar und realistisch formuliert vor Augen sowie das Gefühl dazu lebendig im Kopf – kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Aber ein es gibt noch ein paar kleine Tipps, die es Dir leichter machen können:

Tipp 2: Teile Dein Ziel mit UnterstützerInnen

Wende Dich bewusst an die Menschen, die Dich positiv und motivierend bei Deinem Vorhaben und auf Deinem Weg begleiten – vielleicht auch Menschen, die Dich liebenvoll herausfordern, Dich aber nicht verurteilen, wenn Du Dein Tempo wählst, hältst oder änderst. Suche Dir die Personen, die Dich auch einmal in den Arm nehmen, wenn es mal nicht so gut läuft oder Teilerfolge von ganzem Herzen mit Dir feiern.

Bitte sprich nicht mit den Zweiflern und Anti-Coaches – also all jenen, die scheinbar alles besser wissen und Dir erklären, dass es so nicht klappen kann. Die brauchst Du nicht auf Deinem Weg.

Tipp 3: Nimm auch Scheitern als Chance wahr!

 In der Regel stolperst Du auf dem Weg zu unseren Zielen und scheitern auch einmal. Das ist absolut normal und gut, denn jedes Scheitern ist ein wertvolles Lerngeschenk. Wichtig ist, dass Du Dir in diesem Moment Zeit nimmst, genauer hinzuschauen: Warum kommt es gerade ins Wanken?

 

 

Ist es vielleicht doch nicht das wahre Ziel, das Du verfolgen möchtest? Geht es Dir eigentlich um etwas anderes? Tust Du es für andere, nicht für Dich? Sei ehrlich zu Dir. Und dann triff eine Entscheidung: Möchtest Du weitermachen? Und wenn ja: Was möchtest Du ab heute ändern? Welche wertvolle Erfahrung kannst Du aus dieser schwierigen Situation herausziehen und in Deinen Weg zum neuen Ziel integrieren?

Achtung: Wenn mein Leben allerdings eine Aneinanderreihung von Momenten des Scheitern ist, dann sollte ich mal genauer hinschauen, woran das liegen könnte. 😉

Tipp 4: Warte nicht aufs Neujahr, um Dein Leben zu verändern!

Jedem Neuanfang sollte stets eine klare, wohlüberlegte Entscheidung vorausgehen. Das bedeutet aber nicht, dass Du auf den 1. Januar des nächsten Jahres warten musst. Der beste Zeitpunkt für einen guten Vorsatz ist immer genau dann, wenn Du wirklich dazu bereit bist, etwas zu ändern. Du kannst in jeder Minute neu anfangen – und wenn Du feststellst, dass es nicht die richtige Entscheidung war, dann triffst Du eine andere.

Jeder hat in jedem einzelnen Moment seines Lebens die Möglichkeit dazu, etwas neu zu starten oder zu verändern. In diesem Sinne: Halte für einen Moment inne und spüre nach, was du im kommenden Jahr wirklich für Dich erreichen möchtest und wenn du 2020 gerne gemeinsam mit klarem Fokus starten willst, dann schreib mir gerne eine Mail!

Einen guten Start ins neue Jahr!


[1]https://www.dak.de/dak/bundesthemen/gute-vorsaetze-2019-2112658.html

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