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Endlich frei: Nein sagen ohne Schuldgefühle

Endlich frei: Nein sagen ohne Schuldgefühle

Nein. Ein kleines Wort mit so viel Kraft. Schließlich könnte ja so viel schiefgehen, wenn du es einmal wagst, nein zu sagen: Du könntest andere wütend machen. Du könntest dein Gegenüber kränken. Oder noch schlimmer: Du könntest als egoistisch abgestempelt und ausgeschlossen werden. Und das nur, weil du ein einziges Mal keine Zeit oder Lust hattest.

Puh, kein schöner Gedanke, oder? Da ist es doch sicherer, die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen und uns mit voller Hingabe um die Bedürfnisse unserer Liebsten zu kümmern. Und wenn man es einmal allen anderen recht gemacht hat, dann kann man sich ja wieder um sich selbst kümmern, richtig?

Erkennst du dich wieder? Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen.

Meiner Klientin A. ging es nämlich genau wie dir.

Schon ihr ganzes Leben konnte A. nur schwer den Wunsch eines anderen Menschen abschlagen. Egal worum es ging – einen warmen Kuchen für das Schulfest, ein zusätzliches Ehrenamt oder die Krankenpflege der Eltern – auf A. war einfach immer Verlass.

Während ihr Mann also abends auf dem Sofa in den Feierabend geschlummert ist, ging es für A. nach ihrem Vollzeitjobs erst richtig los.

Über Jahre war diese Form der Selbstaufgabe für A. selbstverständlich – schließlich hat sie von diesen Momenten gezehert: Sie wurde gebraucht. Sie wurde gemocht. Sie wurde akzeptiert. Aber je mehr sie getan hat, umso mehr Menschen kamen auf sie zu. Aber Nein sagen? Nein. Das kam für sie nicht in Frage. Zu groß war die Angst, dass sie plötzlich nicht mehr wichtig sei könnte für Menschen, wenn sie einmal egoistisch ist und sich um sich selbst kümmert.

Stattdessen war sie bereit, selbst zu verkümmern und auf der Strecke zu bleiben.

Das Ergebnis: Massive Kopf- und Rückenschmerzen, depressive Phasen und Frustration.

Ja, wie so oft musste As Körper sie einmal richtig anschreien, um sie dazu zu bringen, sich selbst wieder in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht: Denn wie entkommt man einem Muster, das man über mehr als 30 Jahre so stark verinnerlicht hat?

Man kommt zur Loslass-Expertin J

Jede Loslass-Sitzung startet mit 3 ganz essenzielle Fragen:

Wie fühlst du dich mit deiner Situation?
Was macht es mit dir?
Wo fühlst du die Emotion?
Sobald du deine Emotion in deinem Körper wahrnimmst, startet meine Detektivarbeit: Gemeinsam tauchen wir ein in dein Unterbewusstsein und machen uns auf die Suche nach der tatsächlichen Ursache – dem Auslöser – für diese Emotion.

In A.s Fall wurden wir in nur einer Sitzung fündig.

Stelle dir einmal vor, du bist 4 Jahre alt. Gemeinsam mit deinen älteren Freunden spielst du Vater-Mutter-Kind im Wald. Plötzlich wirst du in einen Kinderwagen gesetzt, mit einem Geschirr angebunden und zurückgelassen mit den Worten „Du warst nicht brav. Deswegen lassen wir dich jetzt alleine im Wald“.

Auch wenn deine Freunde in 5 Minuten wiederkommen: Wie fühlen sich diese 10 Minuten alleine im Wald an? Schockmomente pur. Und genau dieser Schreck – diese Angst, verlassen zu werden – hat sich in As. Unterbewusstsein abgespeichert.

Ja, diese unscheinbaren 5 Minuten haben den wohl größten, fatalen Glaubenssatz in Annas Leben gelassen: „Ich muss brav sein, um dazuzugehören und geliebt zu werden.“

Heute hat sich A.s Leben Dank des Loslass-Prozesses zum Glück komplett gewendet. Sie erlaubt sich heute endlich, für SICH einzustehen und sich selbst als Priorität zu sehen. Ja, dieses kleine Stückchen Information ihres Unterbewusstseins hat es ihr endlich ermöglicht, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören und auch einmal Nein zu sagen. Ist das nicht genial?

Manchmal braucht es eben einfach nur jemanden, der sich Zeit nimmt und genau “hinhört”, welche Botschaft die Seele in sich trägt.

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