Das Impostorsyndrom – Von der Anzweifelung der eigenen Fähigkeiten

Das Impostorsyndrom – Von der Anzweifelung der eigenen Fähigkeiten

Menschen mit Impostor-Syndrom zweifeln an ihre Fähigkeiten.

Die Scham nicht gut genug zu sein, die Anzweifelung der eigenen Fähigkeiten ist kein neues Gefühl. Geniale Menschen machen dabei keine Ausnahme. So sollen Aufzeichnungen und Zitate von John Steinbeck, Agatha Christie oder auch Albert Einstein existieren, die genau das beschreiben.

Auch die hochbegabte Schauspielerin Jodie Foster soll 1988 aus diesem Grund ihren Oscar zurückgeben haben wollen. Und die ebenso hochbegabte, wie talentierte Emma Watson wird 2013 im Gespräch mit dem Rookie Magazine wie folgt zitiert: „Es ist, als ob mein Gefühl der Unzulänglichkeit zunimmt, je besser ich es mache. Ich denke, dass jeden Moment jemand herausfinden wird, dass ich ein totaler Betrüger bin und nichts von dem verdiene, was ich erreicht habe.“

Dieser Artikel ist im Juni 2023 im Magazin “MinD” erschienen.

Hochbegabte und das Hochstapler-Syndrom.

Ein Phänomen der Hochbegabung?

Tatsächlich existiert vor allem bei spät erkannten Hochbegabten das psychologisch anerkannte Phänomen, jahrelang unter dem Gefühl zu leiden, nicht wirklich klug oder talentiert zu sein. Die Bereiche, in denen sich die Person dann unzulänglich fühlt, können dabei, genauso wie der Umgang mit der eigenen Unsicherheit, variieren. Ausbildung, Karriere, Partnerschaft oder Familie: Das sogenannte Impostorsyndrom führt dazu, dass die eigenen Leistungen heruntergespielt oder Erfolge auf äußere Faktoren zurückgeführt werden, anstatt sie dem eigenen Können zuzuschreiben. Auch Fehler und Misserfolge werden nur zu gerne als Beweis dafür betrachtet, tatsächlich nicht kompetent zu sein.

Obwohl das Impostorsyndrom kein diagnostizierbarer Zustand ist, wird es von vielen Psychologen als ein häufiges und belastendes Phänomen angesehen. Und auch wenn das Phänomen nicht unmittelbar mit einer Hochbegabung in Zusammenhang stehen muss, ist es etwas, mit dem ich als Coach für Hochbegabte nahezu täglich konfrontiert werde.

Über die Hintergründe und Faktoren

Als Faktoren werden oftmals eine negative Selbstwahrnehmung genannt, ein hoher Drang nach Perfektionismus oder auch Diskriminierung oder Marginalisierung. So betrachtet, ist der oder die Hochbegabte in meinen Augen geradezu dazu prädestiniert, unter diesem Phänomen zu leiden. Schließlich fühlen sich viele Hochbegabte bereits in jungen Jahren mit Neid, Missgunst oder Abwertung konfrontiert. Auch die eigenen Eltern sind oftmals mit dem Wissensdrang und anderen Herausforderungen des hochbegabten Kindes überfordert. Dabei haben die wenigsten von uns in jungen Jahren die Stärke, über diesen Anfeindungen zu stehen. In vielen Fällen bleibt die unbewusste Verknüpfung unserer Leistung und unseres Seins, mit dem Gefühl „nicht richtig“ oder „verkehrt“ zu sein. Wir gewöhnen uns von klein an daran, unsere Potentiale unter den Scheffel zu kehren, Talente nicht an die große Glocke zu hängen oder sie kleinzureden.

Das Hochstapler-Syndrom bei Hochbegabten.

Hoch- oder Tiefstapler?

Was in der Kindheit ohne viel Aufhebens von statten geht, kann dann als Erwachsener zu dem weit verbreiteten „Hochstapler“- oder auch englisch Impostorsyndrom führen.

Das Problem ist, dass der Erwachsene das Gefühl aus der Kindheit für bare Münze nimmt. Er ist so daran gewöhnt, dass seine Begabung oder sein Talent nicht wertgeschützt wurde, dass er irgendwann selbst daran glaubt. So ist es gar nicht selten, dass hervorragende Schul- oder Studienabschlüsse statt mit Stolz und Euphorie mit dem Gefühl verbunden werden, dennoch ungenügend zu sein, und das gute Abschneiden wird mit Glück oder Zufall erklärt. Nicht wenige fühlen sich sogar als Betrüger, als „Hochstapler“. Interessanterweise sorgt aber genau diese Begrifflichkeit wieder für Irritation bei Hochbegabten. So ist ein Hochstapler per Definition jemand, der etwas Unwahres bewusst hervorhebt. So erzählt eine Klientin, dass sie lange Zeit sicher war, die Schule müsse sich bei ihrem Einser-Abitur verrechnet haben. Bis heute spricht sie deswegen nur ungern von ihrer hervorragenden Leistung. Und empfindet den Begriff „Tiefstaplerin“ als in dem Zusammenhang viel passender.

Das Mogelpackungssyndrom

Ich selbst, ebenfalls eine „Spätentdeckte“ kenne das Gefühl nur zu gut und nenne es heute liebevoll „Mogelpackung“-Syndrom. Jahrelang habe ich eine Ausbildung nach der anderen „gesammelt“. Glücklicherweise kann ich heute darüber schmunzeln. Aber dieses Gefühl nicht zu genügen, hat mich lange Zeit immer wieder nach neuen Bestätigungen suchen lassen. Und auch das ist eine Art, wie sich das bekannte Phänomen auswirken kann: Egal wie viele Beweise objektiv betrachtet für die eigenen Fähigkeiten und Leistungen vorliegen – dem Betroffenen ist es nicht möglich dem eigenen Können zu vertrauen und der Drang, immer noch mehr lernen zu müssen, bleibt übermächtig. Gerade bei Selbständigen oder Personen, die sich selbständig machen wollen, ist diese Art des „Zertifikate sammeln“ häufig anzutreffen. Gepaart mit einem gesunden und uns inne liegenden Wissensdrang entsteht so nicht selten ein kaum zu bremsender Teufelskreis.

Das Gefühl „nicht gut genug zu sein“ oder „auffliegen“ zu können, betrifft aber auch Angestellte, vor allem erfolgreiche Menschen. Auch hier sind (spät- oder unerkannte) Hochbegabte oftmals der Meinung, dass ihre Leistung für den eigenen Job nicht annähernd ausreicht, oder wundern sich, dass es niemandem auffällt, dass sie grenzenlos überschätzt werden. Und selbst wenn Betroffene von ihren Kollegen oder auch von Freunden für ihre Leistungen gelobt werden, fühlen sie sich unwohl und leben in der Angst, dass die vermeintliche Unfähigkeit aufgedeckt werden könnten, denn auch hier ist sich der „Hochstapler“ sicher: nicht er allein ist für den Erfolg verantwortlich, sondern das Glück oder der Zufall haben ihm in die Hände gespielt. Eine allzeit beliebte Ausrede ist auch das Team, dass den Großteil des Erfolgs für sich verbuchen kann.

Typisch für Hochbegabte?

Auch das könnte den Ursprung in unserer Kindheit haben. Hochbegabten Kindern fällt im Vergleich mit anderen sehr vieles leichter und so werden oftmals Fähigkeiten oder Aussagen gelobt, die im Empfindungssystem des Kindes keinen besonderen Stellenwert haben. Die eigene Fähigkeit wird als nicht besonders angesehen, da der dahinter vermutete „Aufwand“ nicht annähernd dem tatsächlichen entspricht. „Das ist doch nichts Besonderes“ ist ein Denkmuster, das auch im Alter prägend bleibt. Dem hingegen haben hochbegabte Kinder oftmals die größten Ansprüche an sich selbst: Die genialsten Ideen im Kopf, die wunderbarsten Bilder, die schönsten Musikstücke, die tollsten Geschichten scheitern oftmals in der Umsetzung. Die Hände sind eben noch nicht so geübt, ein Buch nicht in einem Tag geschrieben oder die Gegebenheiten eben nicht immer so, wie das hochbegabte Hirn es sich ausmalen kann. Das Resultat: Hochbegabte Kinder erleben früh, dass es einerseits keine besondere Leistung benötigt um gelobt zu werden, andererseits scheitern sie selbst immer wieder an ihren eigenen Ansprüchen, egal was sie leisten. Beide Punkte führen dazu, dass ein völlig anderes, verschobenes Leistungsverständnis, als bei anderen Kindern entsteht.  Meiner Meinung nach sind das alles Umstände, die das Hochstapler-Syndrom nicht nur begünstigen, sondern vielleicht sogar erzeugen.


Und wie bei den Hochbegabten unterscheidet das Impostorphänomen zwischen „Over-Doern“ und „Under-Doern“, eine gewisse Parallele zu den „Hoch“- und „Minderleistern“ bei Hochbegabten. Denn Menschen, die am Hochstaplersyndrom leiden, reagieren unterschiedlich. Over-Doer stürzen sich in die Arbeit und sind absolut perfektionistisch, mit dem Ziel, durch extensive Arbeit zu verhindern, jemand möge denken, sie könnten nichts. Die Under-Doer prokrastinieren, bis sie die Aufgabe, vor der sie Angst haben, gar nicht mehr gut machen können, mit dem Ziel zu zeigen, dass das schlechte Abschneiden nicht am fehlenden Talent liegt.

Hochbegabte haben oft seit ihrer Kindheit das Impostor-Syndrom.

Was kann ich tun?

Beide Arten des Umgangs erschweren das Leben der Betroffenen immens. Und so können sowohl konstant hoher Leistungsdruck, Perfektionismus und hohes Anspruchsdenken genauso wie die Selbstsabotage oder Prokrastination der „Minderleister“ zu mehr oder weniger hohen psychischen Belastungen bis zu Burnout oder Depression führen.

Ein Stück weit leiden wir dann und wann sicher aller unter diesem Phänomen. Gefährlich wird es dann, wenn das Gefühl überhandnimmt und die eigene Lebensqualität beeinträchtigt. Um das Impostorsyndrom zu bewältigen, gibt es verschiedene Ansätze. Eine therapeutische Unterstützung, wie beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie, kann helfen, negative Selbstwahrnehmungen zu verändern und die Betroffenen dazu ermutigen, ihre Fähigkeiten und Leistungen anzuerkennen. Mentoring und Coaching können ebenfalls hilfreich und erfolgreich sein, um Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen.

Die 5 Sprachen der Liebe: Der Schlüssel zu einer erfüllten Beziehung

Die 5 Sprachen der Liebe: Der Schlüssel zu einer erfüllten Beziehung

Die 5 Sprachen der Liebe: Der Schlüssel zu einer erfüllten Beziehung.

Die Liebe ist eine universelle Sprache, die Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Doch manchmal scheint es, als ob wir eine unterschiedliche Sprache sprechen würden, wenn es darum geht, unsere Gefühle auszudrücken und unsere Liebe zu zeigen. Genau hier kommen die “5 Sprachen der Liebe” ins Spiel. In diesem Artikel stelle ich Euch diese Sprachen vor und zeige auf, wie sie helfen können, Beziehungen zu stärken und eine liebevolle, erfüllte Partnerschaft aufzubauen. Egal, ob in romantischen Beziehungen, innerhalb der Familie oder sogar unter Freunden – das Verständnis der Sprachen der Liebe kann unser Miteinander nachhaltig verbessern.

Was sind die 5 Sprachen der Liebe?

Der renommierte Paartherapeut Dr. Gary Chapman hat eine faszinierende Theorie entwickelt, die besagt, dass jeder Mensch eine bevorzugte Sprache hat, um Liebe zu empfangen und zu geben. Diese “Sprachen” sind konkrete Wege, wie Menschen ihre Zuneigung, Wertschätzung und Hingabe ausdrücken. Wenn wir die Sprache unseres Partners verstehen und sprechen lernen, können wir eine tiefere emotionale Verbindung aufbauen und unsere Beziehungen erfüllender gestalten.

Die 5 Sprachen der Liebe

Sprache der Liebe Nummer 1: Lob und Anerkennung

Die erste Sprache der Liebe „Lob und Anerkennung“ ist eine Sprache, die aus Worten besteht. Regelmäßig ehrlich gemeinte Komplimente zu machen, kann eine große Wirkung auf eine Beziehung haben. Oft stürzen wir uns auf die negativen Seiten unseres Partners und spiegeln ihm diese ständig wider. Wir vergessen aber, dass es für manche Menschen durchaus wichtig ist, auch mal ein „Gut gemacht“ zu hören, um motiviert zu bleiben Energie in die Beziehung zu stecken. Dabei geht es nicht darum dem anderen lediglich zu schmeicheln, um seinen eigenen Willen durchsetzen zu können. Es geht vielmehr um die Anerkennung der anderen Person.

Das kann ein Lob sein wie „Wow, in Deinem neuen Kleid siehst Du spitze aus!“ oder „Niemand kocht diese Pasta so gut wie Du!“. Es können auch ermutigende Worte sein, die mitfühlend sind, und dem anderen zu neuem Selbstbewusstsein helfen bei der Erfüllung eines lang gehegten Traums. Oder ganz einfach auch freundliche Worte, die vielleicht in einer Streit-Situation den Ärger etwas beiseiteschieben und der Liebe wieder Raum geben. Es gibt viele Formen für die Sprache der Liebe „Lob und Anerkennung“ und jede davon zielt darauf ab Deinem Partner wertschätzend gegenüberzutreten. Vielen Menschen fällt es schwer diese Form der Liebe anzuwenden, da sie selbst ihre Liebe anders erfahren haben. Hier kann es hilfreich sein aktiv daran zu arbeiten und sich beispielsweise bewusst Ziele zu setzen, wie „Ein Kompliment am Tag“. Oder vielleicht ist es einfacher am Anfang erstmal per WhatsApp eine liebevolle Nachricht an Deinen Partner zu schicken. Oder auch ein ehrliches „Ich liebe Dich“ einmal am Tag ist hilfreich, um die Sprache Deines Partners zu sprechen.

Sprache der Liebe Nummer 2: Zweisamkeit

Die zweite Sprache der Liebe ist die Zweisamkeit. Jemandem Zeit zu zweit zu schenken hört sich im ersten Moment einfach an: Wenn Du gemeinsam abends auf dem Sofa sitzt und mit Deinem Partner fernsiehst, verbringt Ihr doch Zeit zu zweit. Falsch! In diesem Moment gilt die ungeteilte Aufmerksamkeit dem Fernsehprogramm, aber weniger Deinem Partner. Um Zeit gemeinsam zu verbringen, sollte dies bewusst geschehen. Räumliche Nähe reicht dabei nicht aus, denn Zweisamkeit bedeutet, miteinander zu sein. Wenn Dein Partner abends von der Arbeit erzählt und Du nebenbei Deine Wäsche bügelst, ist Deine Aufmerksamkeit geteilt. Setzt Du Dich aber bewusst mit Deinem Partner auf die Couch und schenkst ihm 10 Minuten Deiner Zeit, entsteht Zweisamkeit.

Zweisamkeit bedeutet also gemeinsam etwas zu tun und sich gegenseitig die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Aktivität dabei spielt keine große Rolle – viele Paare setzen sich unter Druck etwas unglaublich Romantisches erleben zu müssen, um Zweisamkeit erleben zu können. Dabei ist es nur Mittel zum Zweck, viel wichtiger sind die Gefühle, die bei einer Aktivität entstehen. Zweisamkeit kann sowohl beim 10-minütigen Spaziergang entstehen als auch beim gemeinsamen Kochen.

Auch ein intensiver Gedankenaustausch in einer entspannten Situation bedeutet Zweisamkeit. Dabei tauscht Ihr Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte aus und stärkt damit Euer emotionales Band. Anders als bei der ersten Sprache der Liebe geht es hier mehr um das Hören als um das Reden. Dein Partner bekommt den Raum sich zu äußern, während Du zuhörst, Fragen stellst und unterstützt. Viel zu oft sagen wir ungefragt unsere Meinung, erteilen dem Partner vermeintlich kluge Ratschläge und sind wütend, wenn der andere sie nicht in die Tat umsetzt. Dabei würde es genügen, Deinem Partner die Möglichkeit zu geben über seine Probleme zu sprechen, ihn anzuhören und ihm Mitgefühl zu zeigen. Vor allem für Menschen, die die zweite Sprache der Liebe sprechen ist dieser Gedankenaustausch immens wichtig, um Liebe zu erfahren. Einfach ist das nicht, denn unser ganzes Leben wird davon bestimmt Probleme zu identifizieren und diese zu lösen. Zuhören ist wie eine Fremdsprache geworden, die wir wieder lernen müssen.

Sprache der Liebe Nummer 3: Geschenke

Kinder fangen sehr früh an ihren Eltern Geschenke zu machen. Der Impuls, unsere Liebe über Geschenke zu vermitteln ist also schon tief in uns angelegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob teuer oder kostenlos – der Wert des Geschenks hängt von der Emotion ab, die damit vermittelt wird. Ein Gänseblümchen zu pflücken und es mit den Worten „Ich liebe Dich“ zu überreichen kann genauso viel Liebe zeigen wie die Einladung zu einem teuren Essen.

Oft sind es doch die kleinen Geschenke, die uns ein größeres Lächeln ins Gesicht zaubern. Beim Schenken solltest Du also immer Deine Fantasie ankurbeln und vor allem auf die Wünsche Deines Partners achten. Ein Geschenk muss nicht Dir gefallen – solange es das Richtige für Deinen Partner ist, zeigst Du ihm damit Deine Liebe.

Manchen fällt es schwer zu schenken, weil sie vielleicht in einem Haus ohne Geschenk-Kultur großgeworden sind. Vielleicht wurde es sogar als verschwenderisch bezeichnet. Jeder von uns hat je nach Erziehung auch eine andere Beziehung zu Geld, was ebenfalls für Blockaden beim Schenken sorgen kann. Einige von uns sind sehr sparsam und geben ungerne Geld aus – für sich selbst nicht und vor allem nicht für andere. Befindest Du Dich aber in einer Beziehung zu jemandem, der diese Sprache der Liebe spricht, ist es wichtig Deine Einstellung diesbezüglich zu überdenken oder Deine Glaubenssätze zu diesem Thema aufzulösen. Nur so kannst Du Deinem Partner wahrhaftig Deine Liebe zeigen. Und wie gesagt… Geschenke müssen nicht immer teuer sein.

Tipps, um dem Partner Geschenke zu machen:

 

  • Notiere alle Geschenkideen in einem Notizbuch. Achte stets darauf, was Dein Partner sagt. Oft äußern wir Wünsche, ohne es zu merken. Wie groß wird die Überraschung sein, wenn Du Deinem Partner etwas schenken kannst, an das er sich selbst gar nicht mehr erinnern kann.
  • Verschenke Selbstgemachtes: Vielleicht wolltest Du schon immer Schnitzen lernen? Schreib Dich in einen Kurs ein und schnitze Deinem Partner ein Geschenk.
  • Falls Du Schwierigkeiten hast Geschenkideen zu finden, hol Dir Rat von Freunden und Familie.
  • Verschenk Dich selbst: Überlass Deinem Partner die Wahl für eine Samstag-Abend Aktivität und sei bei allem dabei.

Sprache der Liebe Nummer 4: Hilfsbereitschaft

Wenn für Deinen Partner die Sprache der Liebe die Hilfsbereitschaft ist, wirst Du ihm vor allem durch Deine Taten Deine Liebe zeigen können. Das sind Tätigkeiten, die Du tun kannst, von denen Du weißt, dass sich Dein Partner darüber freut. Hat Dein Partner vielleicht viel Stress in der Arbeit und kommt jeden Abend erst um 20 Uhr nach Hause, fühlt er sich geliebt, wenn das Essen bereits gekocht wurde. Du zeigst ihm damit, dass es Dir wichtig ist, dass es ihm gut geht, dass er eine Sorge weniger hat und, dass Du gerne mit anpackst. Dabei spielt es eine ganz entscheidende Rolle, was Du machst: Du kannst die Wäsche waschen, das Auto putzen, den Rasen mähen, die Überweisungen für diese Woche tätigen und dennoch kritisiert Dich Dein Partner am Ende des Tages, dass die Betten nicht gemacht worden sind. Jeder hat nun mal andere Vorstellungen von Hilfsbereitschaft. Aus diesem Grund ist der ständige Austausch sehr wichtig: Worum bittet Dich Dein Partner? Bist Du bereit das zu geben? Was erwartest Du im Gegenzug von Deinem Partner? Niemand muss die Gedanken des anderen lesen können. Die Kommunikation von Erwartungen ist bei dieser Sprache der Liebe sehr wichtig, um keine Frustration aufkommen zu lassen.

An dieser Stelle ist auch wichtig zu erwähnen, dass in einer Beziehung keine Forderungen gestellt werden können. Liebe ist ein Geschenk und wenn die Sprache der Liebe Deines Partners die Hilfsbereitschaft ist, kann er Dich darum bitten, aber niemals einfordern.

Sprache der Liebe Nummer 5: Zärtlichkeiten

Zärtlichkeiten, also körperliche Berührungen, sind für Menschen, die diese Sprache der Liebe sprechen, absolut notwendig, um eine intakte Beziehung führen zu können. Für diese Menschen stellt eine zärtliche Berührung viel mehr dar, als ein „Ich liebe Dich“. Selbst wenn die Worte ehrlich sind und von Herzen kommen, die Liebe wird Dein Partner erst spüren, wenn Du ihm Zärtlichkeit schenkst. Hierbei geht es nicht nur um sexuelle Zärtlichkeit, sondern durchaus auch um kleine Berührungen im Alltag, wenn Du beispielsweise Deinem Partner die Hand auf die Schulter legst und ihn dabei liebevoll anlächelst. Oder abends beim Fernsehen auf der Couch Dich an ihn ankuschelst. All das bedeutet einem Menschen, dessen Sprache der Liebe die Zärtlichkeit ist, unglaublich viel.

Jedoch ist nicht jede Berührung angenehm für Deinen Partner, denn jeder empfindet unterschiedliche Formen der Zärtlichkeit als angenehm. Wie beim Schenken ist es auch hier wichtig, auf die Wünsche des Partners zu achten: Berühre Deinen Partner so wie er es sich wünscht und nicht wie es Dir gefallen würde. Berühre ihn nur dann, wenn er bereit dazu ist. Am Anfang einer Beziehung ist ein offener Austausch zu diesem Thema hilfreich, denn jeder hat diesbezüglich andere Vorstellungen. Einige legen viel Wert auf Sex, während andere sich eher nach Küssen im Alltag sehnen. Mit der Zeit wirst Du Deinen Partner immer besser kennenlernen und ihn wie ein Buch lesen können.

Vor allem in Situationen, in denen Dein Partner Trost oder Hilfe braucht, kannst Du ihm durch Zärtlichkeiten wie einer tröstenden Umarmung vermitteln, wie viel er Dir bedeutet und, dass er auf Deine Unterstützung zählen kann.

Tipps für einfache Zärtlichkeiten im Alltag:

 

  • Haltet beim nächsten Spaziergang Händchen.
  • Wenn Ihr in Gesellschaft mit anderen seid, lege kurz Deine Hand auf das Knie Deines Partners.
  • Massiere den Nacken Deines Partners, während der Kaffee aus der Maschine läuft.
  • Umarme Deinen Partner zwischendurch und gib ihm einen Kuss – einfach so.

Vielleicht stellst Du Dir die Frage warum ich genau dieses Thema für meinen Blog gewählt habe, wo der Fokus doch sonst auf den Themen Hochbegabung, Vielbegabung und Hochsensibilität liegt. 😉

Ich mag Dich einladen Dich selbst und auch Deine Mitmenschen besser kennenzulernen. Das kennen der „Währung“ des Anderen trägt wesentlich zum Gelingen einer Beziehung (in allen Bereichen!) bei, denn Du kannst ebenfalls Deine Freunde und auch Deine MitarbeiterInnen beobachten und sehen wie Du ihnen Deine Wertschätzung zu ihren Bedürfnissen passend zeigen kannst. Menschen lieben es, wenn sie sich gesehen fühlen.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Erkunden und Ausprobieren! ❤

Hast Du Fragen an mich oder möchtest mich kennenlernen? Möchtest Du vielleicht mit mir über gelingende Beziehungen sinnieren? Unter diesem Link kannst Du ganz einfach und unverbindlich einen Termin mit mir vereinbaren.

 

Ich freue mich auf Dich!

 

Hinweis: Meine Begleitung als Coach & Mentaltrainerin ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei einem Arzt, Psychologen, Heilpraktiker oder anderen Therapeuten. Es werden keine Diagnosen oder Heilversprechen gegeben. Bestehende Behandlungen sind nicht zu unterbrechen. Bei anhaltenden körperlichen oder psychischen Beschwerden kontaktiere bitte Deinen Arzt.

Das DISG®-Modell

Das DISG®-Modell

Mit dem DISG-Modell sich selbst und andere besser kennenlernen.

Und warum es für Hochbegabte, Vielbegabte (Scannerpersönlichkeiten) und Hochsensible so interessant ist.

Das ist wieder ein Thema, das mich völlig begeistert hat, wie lange kein anderes mehr. Die meisten hochbegabten, hochsensiblen oder Scanner-Persönlichkeiten kennen das: mit manchen Menschen gehen wir (nicht nur kommunikativ) durch die Decke, andere strengen uns an, sind schwer greifbar oder irritieren uns sogar. Auch wenn wir uns das manchmal einbilden: Fakt ist, dass das primär nichts mit unserer Begabung zu tun haben muss. Ein Weg um genau diese Unterschiede im Wesen der Menschen sichtbar und fassbar zu machen ist das renommierte DISG®-Modell.
Seit Kurzem bin ich zertifizierte DISG®-Trainerin. Ein Grund mehr dieses spannende Thema auf meinem Blog näher zu beleuchten.

Vielleicht kennst du das DISG® aus dem unternehmerischen Kontext, beispielsweise zur Auswahl von passenden Bewerbern. Was aber genau hinter dem Modell steckt und wie es auch im privaten Kontext helfen kann, sich selber und seine Mitmenschen besser zu verstehen, Spannungen aufzulösen und welche Vorteile das DISG®-Modell gerade für hochbegabte, hochsensible oder Scanner-Persönlichkeiten bereit hält, erkläre ich in diesem Artikel.

Was ist das DISG®-Modell?

Das DISG®-Modell ist eine Methode zur Erstellung von Verhaltens- und Persönlichkeitsprofilen. Das Modell wird weltweit am häufigsten zur Einschätzung von Persönlichkeiten genutzt und ermöglicht im Grunde genommen das Verstehen des einzelnen Menschen innerhalb der definierten Persönlichkeitsmodelle.

Mit Hilfe des DISG®-Modells können Stärken, Schwächen und Charaktereigenschaften von jedem analysiert und herausgearbeitet werden. Man erhält nicht nur einen völlig neuen Blick auf sich selbst, sondern auch auf alle Menschen, die sich im beruflichen oder privaten Umfeld befinden.

 

Wofür stehen die Buchstaben DISG®?

Die Einteilung der Persönlichkeitsstile erfolgt über vier Profiltypen, welchen jeweils eine charakteristische Farbe zugeordnet wird. Das Modell geht davon aus, dass jeder Mensch Merkmale aller vier Typen besitzt, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Die vier Typen  lauten:

 

  • D = Dominant/Direkt (rot)
  • I = Initiativ (gelb)
  • S = Stetig (grün)
  • G = Gewissenhaft (blau)
Das DISG Modell beschreibt vier Persönlichkeitstypen.

Welche Eigenschaften haben die unterschiedlichen DISG®-Typen?

1. DOMINANT/DIREKT

Der dominante bzw. direkte Typ mag Herausforderungen und schnelle Ergebnisse. Er ist entschlossen, entscheidungsfreudig, engagiert, innovativ und fühlt sich seinem Umfeld immer überlegen. Der Umgang mit anderen Menschen ist sehr direkt – dominante Typen reden nicht gerne lange um den heißen Brei herum. Sie lieben die Abwechslung, geben gerne Kommandos und haben jede Menge Power. Beachten von Regeln und analytisches Vorgehen sind nicht gerade ihre Stärken. Durch ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre fehlende Sensibilität wirken sie auf andere meist rücksichtslos und arrogant.

Weitere Eigenschaften:

 

  • Impulsiv
  • Ehrgeizig
  • Risikofreudig
  • Zielstrebig
  • Mutig
  • Selektierend
  • Pragmatisch
  • Ungeduldig
Eigenschaftes des direkten Typs im DISG-Modell.

2. INITIATIV

Der initiative Typ ist ein Teamplayer, teilt gerne seine Ideen und liebt es andere Menschen einzubinden. Er ist sehr offen, wirkt auf andere charmant und erfreut sich durch seine Kontaktfreudigkeit oft großer Beliebtheit. Deswegen ist der initiative Typ DER Beziehungsmensch überhaupt, liebt es sich mit Freunden und Familie zu umgeben und ist oft ein Meister im Networking. Er steht gerne im Mittelpunkt, möchte Spaß haben und sprüht regelrecht vor positiver Energie. Detailgenauigkeit mag er nicht so gerne, wodurch er eher eine unstrukturierte Arbeitsweise an den Tag legt. Außerdem geht der initiative Typ Konflikten gerne aus dem Weg, weil er Angst vor Ablehnung hat und zögert deswegen Streitereien so lange wie möglich hinaus.

Weitere Eigenschaften:

 

  • Redefreudig
  • Optimistisch
  • Emotional
  • Aktionsfreudig
  • Spontan
  • Humorvoll
  • Sprunghaft
Eigenschaftes des initiativen Typs im DISG-Modell.

3. STETIG

Stetige Menschen sind sehr loyal und haben eine angenehm geduldige Art. Sie sind sehr hilfsbereit und agieren eher im Hintergrund. Ihre Merkmale sind vor allem durch Stabilität und Bescheidenheit gekennzeichnet. Sie können gut zuhören und hervorragend diplomatisch zwischen zwei Parteien vermitteln. Freundlichkeit, Ausgeglichenheit und Besonnenheit zeichnen sie vor allem aus. Harmonie ist ihnen sehr wichtig, deswegen meiden auch die stetigen Typen Konflikte mit anderen. Auch mit Veränderungen können sie nicht gut umgehen, denn sie suchen Stabilität und ein geregeltes Umfeld. Sie können nicht Nein sagen, überlassen Führungsaufgaben gerne lieber anderen und sind häufig unentschlossen.

Weitere Eigenschaften:

 

  • Kontinuierlich
  • Kollegial
  • Vermittelnd
  • Abwartend
  • Sicherheitsorientiert
  • Routine liebend
  • Ruhig
Eigenschaftes des stetigen Typs im DISG-Modell.

4. GEWISSENHAFT

Der gewissenhafte Typ liebt Zahlen, Daten und Fakten. Er handelt gerne vorausschauend, prüft gerne alles bis ins letzte Detail und dürstet nach Wissen. Seine Arbeitsweise zeichnet sich durch vorgegebene Prozesse, logisches Vorgehen und Genauigkeit aus. Er liebt hohe Qualitätsstandards, ist sehr fleißig, ausdauernd und konzentrationsfähig. Vor allem das Umfeld schätzt die Zuverlässigkeit und die Kompetenz des gewissenhaften Typen. Ein Teamplayer ist er nicht, denn viel lieber arbeitet er alleine – nur so kann er die Ordnung so halten wie es seiner Vorstellung entspricht. Auf andere wirkt der gewissenhafte Typ oft distanziert und reserviert.

Weitere Eigenschaften:

 

  • Diszipliniert
  • Zurückhaltend
  • Vorsichtig
  • Kalkulierend
  • Überlegend
  • Abwägend
  • Genau
Eigenschaftes des gewissenhaften Typs im DISG-Modell.

Viele Menschen erkennen sich in allen vier Typen wieder, was nicht ungewöhnlich ist. Sehr wenige Menschen können einem einzigen Typen zugeordnet werden. Die Kombination von unterschiedlichen Typen ergibt letztendlich das Persönlichkeitsprofil. Findet man beispielsweise in sich etwas vom dominanten und initiativen Typen ist man ein Mensch, der gut überzeugen kann. Ist man eher initiativ und stetig, kann man anderen genau das geben was sie brauchen. Ein gewissenhafter und initiativer Typ hat ein großes Bedürfnis nach Korrektheit und Qualität. Und so weiter …

Was mache ich als zertifizierte DISG®-Trainerin?

Ulrike Alt Coaching zertifizierte Trainerin für DISG-Modell.

1. Das persönliche Profil

Als zertifizierte DISG®-Trainerin erstelle ich für meine Kunden ihr ganz persönliches DISG®-Profil, mit dem sie ihre Stärken, Schwächen sowie Kommunikations- und Handlungskompetenzen herausarbeiten und verstehen können. Das Profil gibt tiefe und wertvolle Einblicke in Verhaltensstrukturen und zeigt ganz genau auf, welche Merkmale überwiegen und wie man diese zu seinem Vorteil nutzen kann.

 

2. Der Vergleichsbericht

Sind Spannungen oder ungelöste Konflikte im privaten oder beruflichen Umfeld vorhanden, ist es in manchen Fällen sinnvoll, zusätzlich von Profile Kollegen, Partnern, Familienmitgliedern o.ä. zu erstellen, um so ein tiefgreifendes Verständnis für sein Umfeld zu entwickeln. Gerade, wenn die Kommunikation mit anderen einfach nicht funktionieren will, ist es äußerst hilfreich das Persönlichkeitsprofil des anderen zu betrachten und mit Hilfe eines Vergleichsberichts mit seinem eigenen Profil vergleichen. Dadurch kann ein tiefes Verständnis für die Prioritäten des Gegenüber entwickelt werden, mögliche Hindernisse bei der Zusammenarbeit aufgedeckt und auch potentielle Vorteile der gemeinsamen Arbeit herausgearbeitet werden. Als Coach gebe ich Tipps und Empfehlungen wie auf die Bedürfnisse des anderen eingegangen werden kann und wie das Zusammenleben signifikant verbessert wird.

Dieses Vorgehen ist sehr hilfreich für Menschen, die gemeinsam ein Unternehmen führen. Auch die Beziehung von Chef zu Mitarbeiter oder aber auch zum Lebenspartner kann so verbessert werden.

Warum ist das DISG®-Profil für Hochbegabte, Vielbegabte (Scannerpersönlichkeiten) und Hochsensible so interessant?

Im Folgenden habe ich ein paar wesentliche Merkmale von Hochbegabten, Vielbegabten (Scannerpersönlichkeiten) und Hochsensiblen aus meiner alltäglichen Praxis zusammengetragen bei denen das DISG®-Modell mehr als hilfreich sein kann. Manche Probleme treten in Kombination auf, es kann auch sein, dass sie in der Ausprägung variieren. Es ist durchaus sinnvoll sich alle Texte durchzulesen, gerade, wenn du noch in der Findungsphase bist.

DISG® und Hochbegabung

„So klappt die Kommunikation mit anderen Menschen.“
Hoch- und höchstbegabte Menschen neigen oftmals dazu ihre Ungeduld in Bezug auf gewisse Persönlichkeitstypen oder auch ihre Sympathien in einen intellektuellen Kontext zu setzen. Das mag in vielerlei Hinsicht richtig sein, oftmals geben Hochbegabte vermeintlich anders oder langsamer denkenden dadurch von Haus aus keine Chance. Oftmals haben sie auf der anderen Seite selbst eine für außenstehende sehr eigene Art der Kommunikation, die anecken kann. Doch auch Hochbegabte kommen sowohl im privaten, als auch im beruflichen Umfeld nicht um das Thema Kommunikation herum. Nicht selten sind Hochbegabte direkte Persönlichkeiten.

Ein DISG®-Test gibt unabhängig vom IQ-Wert Aufschluss und ergänzend über die eigene Persönlichkeit und kann gerade Hochbegabte darin unterstützen, Kommunikationsprobleme mit anderen zu beleuchten und dadurch lösbar zu machen. Außerdem kommt das durchdachte, strukturierte, auf klare Methoden aufbauende Modell den rational-analytisch denkenden Hochbegabten sehr entgegen.

DISG® und Hochsensible

„Verständnis für sich selbst und Abgrenzung gegen andere.“
Hochsensible erfassen Schwingen jeder Art und sehnen sich dabei nach einem harmonischen Umfeld. Sie können sich der Stimmung, der Sprache und sogar der Kleidung ihres Umfelds anpassen. Durch ihre feinfühlige Art haben sie bereits von Klein auf gelernt, wie sie sich zu verhalten haben, um nicht aufzufallen und/oder geliebt zu werden.
Viele Hochsensible haben dabei verlernt oder vergessen, was sie selber im Kern ausmacht, können nicht mehr unterscheiden, welches Verhalten ihrem eigenen Naturell entspricht und welches „anerlernt“ ist. Spätestens wenn eigene Bedürfnisse nicht mehr gespürt werden, oftmals auch ab einem gewissen Alter kann ein DISG®-Test für persönliche Klarheit sorgen.
Ein weiteres heikles Thema vieler Hochsensiblen ist die „emotionale Abgrenzung“. Aufgrund der hohen Empathiefähigkeit und der feinen Antennen fühlen sich gerade Hochsensible oftmals von direkteren Menschen persönlich angegriffen. Ein Blick auf das DISG®-Modell weckt nicht nur Verständnis, sondern hilft auch im Umgang mit anderen.

DISG® und Vielbegabte (Scannerpersönlichkeiten)

„Volle Kreativität mit Struktur und Gelassenheit.“
Vielbegabte sind oft im initiativen Bereich zu finden. Mit ihrer impulsiven Art und ihrem Ideenreichtum überrennen und überfordern sie oftmals ihr Umfeld. Besonders Personen deren Schwerpunkte im DISG®-Modell im gewissenhaften und stetigen Bereich angesiedelt sind, können mit so viel überschäumender Energie nichts anfangen. Gerade im geschäftlichen Kontext werden Vielbegabte dadurch fälschlicherweise oftmals als sprunghaft, schwer zu führen oder nicht „fassbar“ tituliert. Dasselbe gilt für die andere Seite. Auch für die Scanner bedeutet die Zusammenarbeit oder das Zusammenleben mit den sogenannten „gewissenhaften“ Persönlichkeiten eine große Herausforderung. So hemmt beispielsweise das Erfragen von Zahlen, Daten und Fakten ihre Kreativität, es macht sie ungeduldig und strengt sie an. Doch insbesondere im geschäftlichen Kontext ist es überaus wichtig, dass gerade diese Menschen einen gemeinsamen Weg finden, da sie sich gegenseitig sehr bereichern können. Das Großartige am DISG®-Modell: es zeigt nicht nur die Unterschiede der Persönlichkeiten auf, sondern auch Wege und Möglichkeiten, wie ein Zusammenleben oder Zusammenarbeiten auch scheinbar „inkompatibler“ Charaktere funktionieren kann.

 

Hast du Interesse an einem Coaching bei mir, bei dem ich dein persönliches DISG®-Persönlichkeitsprofil gemeinsam mit dir herausarbeite? Schreib mich gerne über mein Kontaktformular direkt an. Ich freu mich auf dich!

 

Grafiken: Everything DISG®