Warum lohnt sich ein Coaching?

Warum lohnt sich ein Coaching?

Coaching verhilft zu einem Durchbruch bei der Persönlichkeitsentwicklung.

Ein bekanntes Zitat von Warren Buffet, dem berühmten Großinvestor und Unternehmer, lautet: “In sich selbst zu investieren ist eine der besten Investitionen, die man tätigen kann”.

Buffet macht deutlich, dass wir nur einen Geist und nur einen Körper geschenkt bekommen und das ohne Rückgaberecht oder Gewährleistung. Eine unserer größten Aufgaben im Leben ist es, dafür zu sorgen, dass diese zwei wertvollen Geschenke ein ganzes Leben lang halten. Tun wir dies nicht, gehen wir kaputt. Wie ein Auto – kümmert man sich 40 Jahre nicht darum, ist es reif für den Schrottplatz. Oder es wartet ein riesiger Berg an Arbeit!

Eigentlich, wenn mal jeder ehrlich ist, wissen wir das alle. Trotzdem vernachlässigen wir sehr oft das Allerwichtigste – uns selbst! Keine Zeit, kein Geld, keine Lust … die Liste der Ausreden ist lang. Aber es führt kein Weg daran vorbei, denn eines muss uns jeden Tag bewusst sein: Der eigene Körper und der eigene Geist sind die wichtigsten Vermögenswerte, die jeder von uns besitzen.

Wie kann ich in mich investieren?

In sich selbst zu investieren bedeutet nicht immer automatisch, dass viel Geld ausgegeben werden muss. Es gibt unzählige wunderbare Möglichkeiten seinen Körper und seinen Geist zu pflegen. Hier ein paar Beispiele:

  • Bewegung

Treibe Sport, geh spazieren, mach Yoga oder tanze einfach nur! Spüre deinen Körper, schenke ihm Aufmerksamkeit, halte ihn fit und flexibel. Sport sorgt dafür, dass du Stress abbauen kannst und ist ein perfekter Ausgleich für alle, die die meiste Zeit sitzend am Schreibtisch arbeiten.

  • Lernen

Es gibt sicher eine Menge Themen, die dich interessieren oder über die du schon immer mehr wissen wolltest. Bildung kann auf so unterschiedliche Weise geschehen: Lies ein Buch, schau dir eine Dokumentation an, mach eine Fortbildung, höre dir einen Podcast an oder such‘ dir einfach nur Gleichgesinnte und unterhalte dich mit ihnen über dein Thema.

  • Begegnung

Man sagt, dass man der Durchschnitt aus den 5 Personen ist, mit denen man sich in seinem Alltag umgibt. Umgib dich also vor allem mit Menschen, die dich inspirieren, besser sind als du und in deren Gegenwart du dich wohlfühlst. Jemand, der einen negativen Einfluss auf dich hat, solltest du aus deinem Leben streichen – so hart das auch klingt.

Warum sollte ich ein Coaching buchen?

Eines der wichtigsten Investments in meinen Augen ist die Selbstreflexion. In unserem hektischen Alltag geht das am allermeisten unter. Sein eigenes Verhalten und seine Gedanken zu hinterfragen, zu analysieren und daraus letztendlich Schlüsse zu ziehen ist etwas, das wir im Laufe der Zeit verlernt haben. Um glücklich und erfolgreich zu sein ist es aber wichtig all die unbewussten Programmierungen, die man zwangsläufig in sich trägt, zu identifizieren und benennen zu können, um sie dann umzuprogrammieren. Nur so verstehen wir, warum wir in manchen Situationen einfach nicht anders reagieren können, selbst wenn wir es rein von der Logik her noch so sehr wollen. Und nur so können wir unser Verhalten in diesen Situationen auch ändern. Vor allem Hoch- und Vielbegabte sowie Hochsensible befinden sich oft in diesem Strudel. Durch ihre Begabung sind sie sich ihren Programmierungen sehr bewusst, können diese aber allein mit dem Verstand einfach nicht ändern (Lies dazu auch gerne meinen Artikel zu „Spät erkannte Hochbegabung“.).

 

Diesen Zustand einfach hinzunehmen ist gar nicht nötig, denn an diesem Punkt kann ein Coach mit wertvoller Expertise helfen und dich im Leben voranbringen. Da ich selber  vielbegabt und hochsensibel bin, kann ich zusätzlich zu meinem Coaching-Wissen auch das notwendige Feingefühl mitbringen, das für Menschen mit diesen besonderen Begabungen wichtig ist.

Mit einem Coaching kannst du dich leichter selbst reflektieren und weiterentwickeln.

Wie läuft ein Coaching bei mir ab?

Es bestehen immer noch viele Unsicherheiten und Fragen, wenn es um das Thema „Coaching“ geht. Wie funktioniert das? Wie läuft eine Sitzung ab? Wie viel Zeit muss ich dafür aufwenden? Was soll ich denn da besprechen? Ich habe bis jetzt auch immer alles alleine gelöst, warum sollte ich jemand Fremden dafür benötigen?

 

Mir ist bewusst, dass vor allem Hoch- und Vielbegabte sowie Hochsensible bereits viel in ihrem Leben mit ihrem brillanten Verstand selber geschafft haben und im ersten Moment nicht verstehen warum es so hilfreich sein kann eine fremde Person in ihren Verstand reinzulassen. In der Tat ist es aber so, dass man alleine nicht an sein Unterbewusstsein herankommt. Um aber unbewusste Glaubenssätze und Verhaltensmuster an der Wurzel zu packen ist es notwendig genau dorthin ganz tief in einzutauchen. Denn dort ist alles für immer gespeichert.

 

In einem Coaching wird das aktuelle Problem, das vor allem für Stress und Belastung im Leben des Klienten sorgt, gemeinsam mit dem Coach beleuchtet. Im Unterbewusstsein wird dann das ursächliche Stresserlebnis, der Auslöser, gesucht und in Frieden gebracht, indem die festsitzenden Emotionen verarbeitet werden. Dadurch löst sich der Stress, der mit dem vorher genannten Problem verbunden ist.

 

Dieser Prozess ist sehr intensiv, das möchte ich an dieser Stelle gar nicht verheimlichen. Es ist aber auf jeden Fall der leichtere und effizientere Weg, um seine Probleme zu lösen. In meinen Coachings zeige ich meinen Klienten wertvolle Tools aus dem Mentaltraining mit denen sie innerhalb kürzester Zeit und aus eigener Kraft Veränderungen in ihrem Leben herbeiführen können. Vor allem Hoch- und Vielbegabte sind oft schnell gelangweilt und möchten ihre Probleme sofort lösen. Ich bin Expertin für schnelle, nachhaltige Loslassprozesse und meine Kunden bezeichnen mich als den „Turbo in Sachen Veränderung und Wachstum“.

 

Bevor ich mit einem Klienten starte, findet vorab immer ein Kennenlerngespräch statt, bei dem vor allem im Vordergrund steht, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Nur dann kann die gemeinsame Reise erfolgsversprechend werden. Das Coaching an sich kann hauptsächlich als Dialog beschrieben werden, bei dem der Klient jederzeit bewusst entscheidet, was er loslassen möchte. Jedes Coaching und jeder Klient ist einzigartig und ganz individuell, weswegen es schwierig ist einen allgemeingültigen Ablauf zu definieren. Es ist mir sehr wichtig den Prozess so zu gestalten, dass er den größtmöglichen Nutzen für meinen Klienten hat.

Welche Themen werden in einem Coaching behandelt?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach pauschal beantworten. Jeder ist individuell, hat andere Sorgen, Gedanken, Probleme und alle sind gleichermaßen berechtigt. Viele befürchten im Vorhinein auch ihr Thema wäre nicht „wichtig genug“ für ein Coaching. Dabei gibt es dafür ja keine Messlatte – wenn man selber mit einem Problem nicht weiterkommt oder wenn man etwas ändern möchte, aber es einfach nicht schafft, bringt es einen immer weiter mit einem Coach zusammen zu arbeiten.

 

Hier ein paar Beispiele für Coaching-Themen, die ich typischerweise für meine Kunden auflöse:

  • Ich schaffe es nicht diesen einen entscheidenden Schritt in meinem Business zu gehen, von dem ich aber weiß, dass er wichtig ist.
  • Ich kenne mein Problem, aber ich schaffe es trotzdem nicht, das zu tun was ich möchte.
  • Ich kann meine Hoch-/Vielbegabung, Hochsensibilität o.ä. nicht annehmen und fühle mich immer anders.
  • Ich möchte mein Gedankenkarussell stoppen.
  • Ich versuche es jetzt schon seit vielen Jahren etwas zu tun/etwas zu ändern, aber egal was ich mache, es klappt einfach nicht.
  • Ich habe eigentlich alles was ich brauche, um in meinem Business erfolgreich zu sein und es klappt dennoch nicht.
  • Egal wie viele Ausbildungen ich mache, ich fühle mich trotzdem nicht kompetent genug, um mein eigenes Business zu starten bzw. den nächsten Schritt zu gehen.
  • Ich schaffe es nicht mein Business zu starten, weil ich Angst habe, dass ich es nicht schaffe.
  • Ich habe fast keine Kontakte, obwohl ich immer wieder versuche Freundschaften zu knüpfen. Was mache ich falsch?
  • Ich kann nichts abschließen: Ich fange immer etwas an, bringe es nicht zu Ende und fange dann einfach etwas Neues an.

 

Die Liste kann natürlich noch lang fortgeführt werden, denn es gibt einfach keine falschen Themen für ein Coaching. Wenn Du den Eindruck hast vor einer verschlossenen Türe zu stehen und sie alleine nicht öffnen zu können, dann bin ich die richtige Begleitung für Dich.

Mit einem Coach wie Ulrike Alt öffnen sich verschlossene Türen.

Ich löse für meine Klienten vor allem Themen rund um ihr Business, die eng verknüpft mit ihrer Hoch-/Vielbegabung oder Hochsensibilität sind. In kürzester Zeit spüren meine Klienten entscheidende Veränderungen und lernen durch die neu gewonnene Selbstliebe ihre Begabung als Superpower für ihr Business anzusehen, die ihnen dabei hilft 7 Bälle gleichzeitig in der Luft zu jonglieren ohne völlig durchzudrehen. 😉 Mit mir als Coach wird jeder zum Porsche, der seine ganz persönlichen Geschwindigkeitsrekorde brechen kann. Alternativ helfe ich Dir in den Situationen, in denen Du es dringend brauchst, innerlich zum Buddha zu werden.

 

Schreib mich doch mal an und wir vereinbaren ein Kennenlerngespräch. Fragen kostet erstmal nichts! Ich freue mich auf dich.

Hier kannst du ganz einfach und bequem einen Kennenlerntermin vereinbaren: https://tidycal.com/loslassexpertin/kennenlernen-via-zoom

Spät erkannte Hochbegabung

Spät erkannte Hochbegabung

Spät erkannte Hochbegabung bei Erwachsenen.

Eine Hochbegabung kann bereits im Kindesalter anhand unterschiedlichster Merkmale entdeckt werden. Das Internet ist voll von Tests, Ratgebern für Eltern sowie Tipps und Tricks für den Umgang mit hochbegabten Kindern. Wie geht man aber mit einer spät erkannten Hochbegabung im Erwachsenenalter um? Häufig reagieren Betroffene zunächst mit Erleichterung, endlich eine Erklärung für das eigene Verhalten gefunden zu haben. Aber genauso schnell entsteht Frustration, dass man seine eigene Begabung nicht bereits viel früher nutzen und fördern konnte. In diesem Ratgeber erkläre ich, welche Unsicherheiten bei Betroffenen herrschen und welche Möglichkeiten, es gibt, mit spät, erkannten Hochbegabung umzugehen.  

Meine persönliche Geschichte

Meine ganze Kindheit und Jugend über habe ich Sätze gehört wie „Du fragst zu viel.“ , „Du rechnest zu schnell.“ oder „Du bist so anstrengend.“ Irgendwie war ich immer zu viel. Als die Schule vorbei war und ich endlich anfangen konnte, selbst zu entscheiden, was ich lernen darf, war das für mich Befreiung pur. Ich wusste „Jetzt beginnt mein Leben!“. Ich bin von einem Thema ins nächste eingetaucht und endlich war mir nicht mehr langweilig. Die Kritik von außen ging allerdings weiter: „Du bist so schnell. Mach doch mal langsam.“, „Warum machst du alles gleichzeitig?“, „Warum entscheidest du dich nicht für eine Sache und bleibst dabei?“. Irgendwie waren andere mit meiner Schnelligkeit und mir überfordert und ich habe stark an mir gezweifelt. Es musste ja an mir liegen, irgendetwas konnte einfach nicht stimmen.

Mit knapp 40 Jahren vermutete ich bei mir ADS/ADHS und begriff relativ schnell, dass ich „nur“ hochbegabt und hochsensibel bin. Das war Erleichterung pur! Endlich zu wissen, warum man ist, wie man ist und, und, dass man nicht falsch ist, sondern nur anders. Auch heute überfordere ich viele Menschen noch mit meiner Schnelligkeit, aber inzwischen kann ich damit gut umgehen. Auffallend ist auch, dass mein Umfeld deutlich besser mit mir zurechtkommt, seitdem ich mich selber akzeptiere und auch nach außen hin rundum zu meiner Persönlichkeit stehe.

Meine Hochbegabung ist meine Superkraft und ich habe es mir zur Mission gemacht, anderen zu helfen ihre eigene Power ebenfalls zu entdecken und ihr Anderssein schätzen und lieben zu lernen. 

Hier kannst du dir meine persönliche Geschichte, die ich beim Speaker Slam erzählt habe, anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=KZWgVcW7U50&t=15s

Wie erkenne ich im Erwachsenenalter eine Hochbegabung?

Eine Hochbegabung zu erkennen, ist nicht immer einfach. Sehr viele unterschiedliche Merkmale deuten auf eine Hochbegabung hin, die aber genauso gut alles andere bedeuten können. In diesem Ratgeber gehe ich detailliert auf das Thema „Woran erkenne ich, dass ich hochbegabt bin?“ und liste unter anderem viele verschiedene Merkmale auf, die auf eine Hochbegabung hinweisen können.

Menschen, die ihre eigene Hochbegabung noch nicht entdeckt haben, weisen typische Glaubenssätze auf wie

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Ich bin nicht richtig so, wie ich bin.
  • Ich gehöre nicht dazu.
  • Ich bin anders als die anderen.

 

Viele glauben im ersten Moment gar nicht, dass sie hochbegabt bin. Die klassische Begründung ist: „Ich war so schlecht in der Schule. Ganz sicher bin ich nicht hochbegabt!“. Nur hat die schulische Leistung oft gar nichts damit zu tun, denn wird die Hochbegabung im Kindesalter nicht gefördert, entsteht Langeweile und die Motivation für die Schule sinkt. Hochbegabte performen aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht, wie erwartet. Anhand von schulischen Leistungen kann also keine zuverlässige Aussage zur Hochbegabung getroffen werden.

Hochbegabte sind Meister der Anpassung. Aus Angst, dass ihre Andersartigkeit auffliegt, entwickeln sie sich regelrecht zu Chamäleons, um ja nicht aufzufallen. Sie streben einen vollkommen unrealistischen Perfektionismus an und können deswegen schwierig Entscheidungen treffen. Kontrolle und Sicherheit sind ihr Mantra. Sobald diese zwei Faktoren aus der Balance geraten, entsteht bei den Betroffenen großer Stress. Hochbegabte können lernen in solchen Situationen entspannter zu reagieren, Missgeschicke nicht zu Herzen zu nehmen oder keine Scham zu empfinden, wenn sie einen Fehler machen. Das bedeutet nicht, dass die Qualität ihrer Arbeit abnimmt. Aber niemand ist perfekt und auch hochbegabte Menschen können lernen mit diesem Fakt umzugehen.

Hochbegabte passen sich ihr Leben lang an um normal zu sein.

Wie gehe ich mit einer spät erkannten Hochbegabung um?

In meinen Augen gibt es zwei Wege, die eingeschlagen werden können, sobald man eine Hochbegabung bei sich selber vermutet.

Alleine machen oder mit Unterstützung.

Viele möchten erst mal alles selber für sich erarbeiten – so wie sie es in ihrem Leben bis jetzt immer gemacht haben. Sie kaufen sich unzählige Bücher, googeln sich einmal durch das gesamte Internet und gehen damit den anstrengenden und steinigen Weg.

Viel leichter ist es aber eine Abkürzung zu nehmen und sich gleich einen Wegbegleiter zu suchen, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein erfahrener Coach wie ich, der selber hochbegabt ist und sich seinen Weg bereits durch Bücher, Coachings sowie ausgewähltes mentales Training erschlossen hat, weiß ganz genau, welche Fragen und Ängsten entstehen, sobald die Vermutung besteht hochbegabt zu sein. Als wertvoller Sparringspartner teile ich mein erprobtes Wissen und gehe in meinen Coachings ganz gezielt darauf ein, wie man seine eigene Hochbegabung nicht als Belastung ansieht, sondern als Potenzial für seine ganz eigene Superkraft. Dabei helfe ich vorwiegend innere Blockaden zu lösen, um den Weg zur Selbstakzeptanz zu ebnen. 

Wie verändert sich mein Leben durch ein Coaching?

Unser Gehirn läuft den ganzen Tag auf Energiesparmodus, weswegen wir zu 90% über unser Unterbewusstsein gesteuert werden. Das heißt fast alles, was wir im Laufe des Tages so tun, sagen und denken kommt aus unbewussten Gedanken und Konditionierungen heraus. Hochbegabte sind sehr stark in ihrer eigenen Wahrnehmung, kennen ihre Glaubenssätze und sehen deswegen ganz genau, welche Filme in ihrem Unterbewusstsein so ablaufen.

Dennoch tun sich Hochbegabte oftmals schwer, ins Handeln zu kommen. Sie wissen ganz genau, was sie wollen, wie beispielsweise:

 

  • Ich möchte mein Unternehmen in den sozialen Medien bewerben!
  • Ich möchte ein neues Hobby beginnen!
  • Ich möchte, dass meine Leistung honoriert wird!

 

Das Ziel ist klar – und trotzdem erzählen sie in ihren Social-Media-Posts nicht, wie großartig sie sind, weil sie sich einreden, nichts zu wissen. Bei Kundengesprächen nennen sie einen viel niedrigeren Preis, als sie eigentlich haben wollen und die Anmeldeformulare zum Töpferkurs liegen unausgefüllt auf dem Schreibtisch. All diese Handlungen kommen aus dem Unterbewusstsein und führt bei Betroffenen zu Frustration. Denn auf der Verstandesebene ist ganz klar, was gemacht werden soll, aber die Umsetzung gelingt einfach nicht.

Wir werden hauptsächlich vom Unterbewusstsein gesteuert.

Und genau dort setzt das Coaching an: Mit feinster Transformationsarbeit helfe ich, Glaubenssätze aufzulösen und loszulassen. Das Ziel ist es, die hinderlichen Programmierungen im Unterbewusstsein zu erforschen und sie umzuprogrammieren. Oder anders ausgedrückt: Das Ziel ist es, einen neuen Film einzulegen.

Aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet kreieren wir bei der Umprogrammierung neue neuronale Verbindungen. Wir nutzen die neuronale Plastizität des Gehirns und verändern es zusätzlich durch Mentaltraining. Wie fantastisch ist das bitte?

Diese Umprogrammierung kann man selbst bei kleineren Herausforderungen schon mal selber hinbekommen. Aber um ehrlich zu sein, rate ich davon ab, denn es ist sehr mühevoll und das Ergebnis meist nicht sehr nachhaltig. Ich bin Expertin auf diesem Gebiet und weiß ganz genau, wie es in kürzester Zeit möglich ist, alte Verhaltensmuster, die fest im Unterbewusstsein verankert sind, zu durchbrechen und mit neuen zu überspielen.

Auch bei schwierigen Entscheidungen kann ein Coaching sehr wertvoll sein, um Blockaden innerhalb von kürzester Zeit zu lösen und um neue Perspektiven zu gewinnen. Gerade für Hochbegabte, die sich bei der Entscheidungsfindung sehr schwierig tun, kann ein Entscheidungscoaching unheimlich befreiend und klärend für den Verstand sein.

Hochbegabte können sich schwer entscheiden.
Woran merke ich, dass ich hochsensibel bin?

Woran merke ich, dass ich hochsensibel bin?

Hochsensible spüren Emotionen intensiver.

Hochsensibilität ist heutzutage in aller Munde und wird oftmals als „Modediagnose“ gesehen. Menschen, die hochsensibel sind bekommen oft den Stempel „Sensibelchen“ aufgedrückt, was sie natürlich doppelt so hart trifft – sie sind ja hochsensibel. Dabei verfügen diese Menschen über ein außerordentliches Maß an Empathie und sind sehr gut im Zuhören, was aus Ihnen unersetzbare Gesprächspartner macht. Wie genau sich Hochsensibilität äußert, wie man sie erkennt und vor allem wie man damit glücklich leben kann, erkläre ich in diesem Artikel.


Was ist Hochsensibilität?

Zunächst einmal ist es hier wichtig zu erwähnen, dass natürlich alle Menschen sensibel sind. Jeder Mensch nimmt die ganze Zeit Informationen aus seiner Umwelt auf und verarbeitet diese. Allerdings wird ein großer Teil dieser Informationen aus der spürbaren Wahrnehmung herausgefiltert – wir merken also gar nicht, dass wir diese Information gerade verarbeiten. Bei Hochsensiblen fehlt dieser Filter, beziehungsweise ist er einfach weniger ausgeprägt. Die logische Konsequenz ist: Sie nehmen wie viel mehr Informationen bewusst auf.

Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal und keine Störung oder Krankheit wie vielleicht einige vermuten. Hochsensible Menschen haben aufgrund besonderer Eigenschaften ihres Nervensystems eine höhere Ausprägung der Sensitivität, also der Empfindsamkeit gegenüber inneren und äußeren Reizen. Genauer gesagt reagieren sie stärker auf Umweltreize wie beispielsweise Geräusche, Licht und Temperatur. Innere Reize wie Harndrang, starkes Herzklopfen, aber auch Gedanken und Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Aufregung oder Freude werden viel stärker empfunden. Bei jedem von uns ist die Sensitivität unterschiedlich stark ausgeprägt. Hierbei unterscheidet man zwischen niedriger, mittlerer und hoher Sensitivität – letzte zählen zu den Hochsensiblen.

Den Begriff „Hochsensibilität“ hat vor allem die US-amerikanische Psychotherapeutin Elaine N. Aron geprägt. 1997 definierte sie in einem Fachartikel erstmal den Begriff „Highly Sensitive Person“ (HSP), der auf Grundlage ihrer Forschungsarbeiten zur Sensitivität basiert.

Die Veröffentlichungen nach Aron halten sich allerdings in Grenzen – die Kluft zwischen Praxis und Forschung ist hier sehr groß. Forscher tun sich aktuell noch schwer dieses Merkmal wirklich zu erfassen und die meisten Veröffentlichungen basieren nach wie vor auf Elaine Aron.

Vor- und Nachteile einer Hochsensibilität

Informationen zu verarbeiten kann anstrengend sein. Aus diesem Grund gibt es Pausen zwischen den Unterrichtsstunden, Unterbrechungen während einer Oper und auch bei langen Vorträgen oder Seminaren wird jede Pause dankend angenommen. Irgendwann ist die Aufnahmekapazität einfach erschöpft. Bei Hochsensiblen ist das genauso. Allerdings früher, denn sie nehmen ununterbrochen und dadurch viel mehr Informationen auf und müssen diese verarbeiten. Auch ein vermeintlich entspannter Abendspaziergang durch die Stadt kann anstrengend sein, denn das Gehirn ist ständig auf bewusste Wahrnehmung programmiert. Dadurch sind Hochsensible einfach schneller mental erschöpft und müssen viel öfter bewusst ihre Akkus aufladen.

Hochsensible leiden stark unter dem Gefühl nicht normal zu sein, denn ihre Umgebung hält einfach viel mehr aus und können Dinge tun, die für den Hochsensiblen einfach nur unerträglich erscheinen. Im ersten Moment fällt es schwer hier Vorteile zu entdecken.

Dabei können Hochsensible, die ihr besonderes Persönlichkeitsmerkmal erkannt und akzeptiert haben, Dinge im Alltag ganz anders wahrnehmen und schätzen. Gerüche, Klänge, das ganze Leben wird einfach intensiver wahrgenommen, wodurch man öfter schöne Erlebnisse hat. Die kleinen Wunder im Alltag von denen jeder spricht – Hochsensible entdecken sie jeden Tag. Außerdem schätzen Hochsensible Intimität, haben ein ausgeprägtes Gespür für Stimmungen und subtile Botschaften, wodurch sie zu richtig guten Zuhörern werden.

Hochsensible spüren viele Feinheiten.

 

Menschen, die hochsensibel sind, werden oftmals zu erstklassigen Beratern, Künstlern, Coaches oder Wissenschaftlern.

 

Welche Symptome hat jemand, der hochsensibel ist?

Bei Hochsensibilität ist es falsch von Symptomen zu sprechen – wie oben bereits erwähnt, handelt es sich nicht um eine Krankheit oder ein Problem, sondern um ein Persönlichkeitsmerkmal, das wir alle haben und bei manchen einfach stärker ausgeprägt ist als bei anderen.

 

Es geht also eher um die Frage: Woran erkenne ich, ob ich hochsensibel bin?

  • Gefühle wie Trauer, Freude, Wut oder Mitgefühl werden stärker empfunden
  • Ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
  • Große Empathie, starkes Einfühlungsvermögen
  • Hang zu Perfektionismus
  • Intensives Erleben von Kunst und Musik
  • Hohe Begeisterungsfähigkeit
  • Starkes Harmoniebedürfnis
  • Schwierigkeiten beim Umgang mit Stress und Leistungsdruck
  • Hohe Kreativität und vielschichtige Fantasie
  • Langer emotionaler Nachklang des Erlebten
  • Detaillierte Selbstreflexion und Reflexion der Umwelt
  • Stärkeres Schmerzempfinden
  • Neigung zu schneller Erschöpfung und Überforderung
  • Prüfungsangst und Nervosität, wenn andere beim Arbeiten zusehen
  • Nicht fähig zu Multitasking
  • Eher introvertiertes Verhalten

 

Einige dieser Merkmale finden sich bereits in meinen Blogartikeln zur Vielbegabung und Hochbegabung wieder. Keine Eigenschaft deutet eindeutig und zweifellos auf Hochsensibilität, Vielbegabung oder Hochbegabung. Es ist viel mehr das Zusammenspiel mehrerer Eigenschaften.

 

Wie kann Hochsensibilität diagnostiziert werden?

Eine Diagnose, wie bei einer klassischen Krankheit, kann bei Hochsensibilität nicht ärztlich bestätigt werden. Es existieren zwar schon einige wenige MRT-Studien, die zeigen, dass bei hochsensiblen Menschen eine stärkere Aktivierung der Inselrinde sichtbar ist und dennoch ist die Existenz des Phänomens unter Wissenschaftlern noch umstritten.

Üblicherweise wird mittels eines Fragebogens festgestellt, ob ein Mensch hochsensibel ist. Die Tests basieren im Wesentlichen alle auf dem von Elaine Aron entwickelten Test, den sie in ihrem Buch „Hochsensible Menschen in der Psychotherapie“ veröffentlicht hat.

Bei Sensitivity Research können Selbsttests online gemacht werden, um die Sensibilität einfach und zuverlässig zu messen. Damit lässt sich leicht herausfinden, ob man hochsensibel ist oder nicht. sensitivityresearch.com ist eine Webseite, die von Forschern betrieben wird. Ihren eigenen Angaben zufolge möchten sie für zuverlässiges Wissen über das Persönlichkeitsmerkmal Sensibilität sorgen und haben deswegen zusammen mit Hilfe der Jacobs Foundation diese Webseite ins Leben gerufen.

Wie geht man mit Hochsensibilität um?

Das Leben kann als Hochsensibler sehr anstrengend sein. Mit diesen Tipps kann der Umgang mit der eigenen Hochsensibilität sowie das Zusammenleben mit anderen erleichtert werden:

 

  • Optimieren Sie die Bedingungen zu Hause und an Ihrem Arbeitsplatz.

Entfernen Sie alles, was unnötige Reize verursacht. Gestalten Sie Ihr Zuhause und Ihren Arbeitsplatz so, dass sie sich rundum wohl fühlen und zur Ruhe kommen können. Warme Farben, beruhigende Bilder sowie Kerzen können zu einer Wohlfühloase beitragen. In einem Großraumbüro können Noise Cancelling Kopfhörer für die nötige Stille sorgen.

  • Planen Sie Ruhephasen ein.

Nehmen Sie sich mehrmals am Tag 5-10 Minuten zum Durchatmen und schließen Sie dabei die Augen. Diese kurzen Unterbrechungen können Wunder bewirken und Ihnen dabei helfen, dass Ihr eigener Akku länger aufgeladen ist.

  • Strukturieren Sie Ihren Tag gewissenhaft.

Ihr Tagesablauf sollte nicht von zu vielen Terminen und Aufgaben dominiert sein. Sagen Sie auch mal „Nein“ zu Kollegen und vor allem auch zu Freunden und Familie.

  • Erlauben Sie sich öfter mal alleine zu sein.

Rückzug ist bei hochsensiblen Menschen essentiell, um wieder zu Kräften zu kommen. Zu viel davon kann allerdings schnell in Isolation und Einsamkeit enden – sagen Sie also nicht immer ab, wenn Freunde mit Ihnen ausgehen möchten.

  • Bauen Sie Stress gezielt ab.

Machen Sie Yoga, Pilates, Qi Gong, Meditation oder gehen Sie öfter mal baden. Auch anderer Sport kann helfen um Stress abzubauen. Integrieren Sie regelmäßig Bewegung und Entspannungsverfahren in Ihren Alltag.

 

Sollten zu der Hochsensibilität begleitende Symptome wie Depression dazukommen, sollte auf jeden Fall ein Therapeut zu Rate gezogen werden. Auch ein Coach, der sich im Umgang mit Hochsensiblen auskennt, kann helfen die eigene Hochsensibilität besser zu verstehen.

 

Ruhepausen sind für Menschen, die hochsensibel sind, sehr wichtig.

 

Ich bin selber vielbegabt, hochsensibel und hochsensitiv und weiß deswegen was es heißt mit einem Merkmal zu leben, das man erst verstehen und akzeptieren muss, bevor es einem Superkräfte verleihen kann. Als Coach weiß ich genau wie ich hochsensible Menschen unterstützen kann hinderliche Glaubensmuster aufzulösen, um wieder mehr in die Ruhe und Entspannung zu finden. Ich zeige Hochsensiblen wie sie durch Mentaltraining gekonnt mit ihren Herausforderungen im Alltag umgehen können und schaffe durch meine Empathie einen absoluten Wohlfühlort und eine starke Vertrauensbasis.

Das Hochstapler-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom

Hochstapler-Syndrom bei Vielbegabten.

Beruflicher Erfolg hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hartnäckigkeit, Ehrgeiz, Geduld, Selbstbewusstsein, Kommunikationsstärke und Leidenschaft – all diese Eigenschaften können helfen die Karriereleiter nach oben zu klettern. Viele Menschen freuen sich, wenn sie endlich die langersehnte Beförderung bekommen, auf die sie so hart hingearbeitet haben. Bei vielen Hochbegabten oder Vielbegabten sieht die Situation allerdings ganz anders aus. Oft schämen sie sich und haben das Gefühl ihren Erfolg gar nicht verdient zu haben. Das nennt man dann Hochstapler- oder auch Impostor-Syndrom. Was es genau damit auf sich hat, welche Folgen das Phänomen hat und wie man am besten damit umgehen kann, erläutere ich in diesem Artikel.

Was ist das Hochstapler-Syndrom?

Das Hochstapler-Syndrom, welches auch Impostor- oder Mogelpackungs-Syndrom genannt wird, ist ein psychologisches Phänomen, das sich vor allem dadurch zeigt, dass der oder die Betroffene mit schweren Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Diese Zweifel beziehen sich vor allem auf die eigenen Fähigkeiten, auf errungene Leistungen oder Erfolge. Menschen mit einem Hochstapler-Syndrom glauben, dass sie sich ihren Erfolg nur erschlichen haben, einfach nur Glück hatten oder alles nur durch Zufall so gekommen ist – ganz egal wie viele Beweise objektiv betrachtet für die eigenen Fähigkeiten und Leistungen vorliegen. Viele fangen an Ausbildungen und Zertifikate zu sammeln, weil sie ihrem Können nicht vertrauen und das Gefühl haben, noch mehr lernen zu müssen, bevor sie eine Sache wirklich gut und richtig machen können.

 

Oftmals werden Betroffene von ihren Kollegen oder auch von Freunden für ihre überragenden Leistungen sehr gelobt. Sie selbst fühlen sich allerdings trotzdem als Betrüger und leben ständig in der Angst, dass ihre vermeintliche Unfähigkeit aufgedeckt werden könnte und sie damit entlarvt werden.

Hochstapler-Syndrom äußert sich durch Selbstzweifel.

Dieses psychologische Phänomen bezieht sich meistens auf das Berufsleben, kann allerdings auch im privaten Umfeld vorkommen. Betroffene leben dann meistens auch zu Hause dauerhaft im Stress und entwickeln Ängste, dass der eigene Partner merken könnte, dass man doch nicht so ein toller Mensch ist.

 

Woran merke ich, dass ich unter dem Hochstapler-Syndrom leide?

Menschen mit einem Hochstapler-Syndrom denken vor allem eines über sich: Sie haben eine große Klappe und es steckt nichts dahinter. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Sie haben eine kleine Klappe und es steckt sehr viel dahinter. Anstatt mit ihren Leistungen anzugeben, spielen sie alles herunter und nehmen die Anerkennung nicht an.

 

Typische Aussagen, die auf ein Hochstapler-Syndrom hindeuten können:

 

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich mag keine Komplimente.
  • Ich muss ein Perfektionist sein, um zufriedenstellende Arbeit abzuliefern.
  • Ich habe alles nur durch Glück erreicht und nicht wegen meiner eigenen Fähigkeiten.
  • Ich habe Angst, dass jemand herausfindet, dass ich gar nicht so kompetent bin.
  • Mir ist es egal wie es mir geht, hauptsache ich kann mehr arbeiten.
  • Ich bitte selten oder nie um Hilfe.
  • Mir ist es wichtig, was andere Leute von mir denken.
  • Ich denke, mein Umfeld überschätzt mich.

Das Impostor-Syndrom ist weit verbreitet: Studien zufolge sind 62% aller Wissensarbeiter weltweit davon betroffen. Vor allem Mitarbeiter in höheren Positionen leiden überdurchschnittlich häufig am Hochstapler-Syndrom. Die Gründe dafür sind noch unklar, allerdings geht man davon aus, dass bereits die Erziehung im Kindesalter eine Rolle spielt. Hoher Leistungsdruck und ungesunder Perfektionismus, das von den Eltern und der Gesellschaft erwartet wird, überträgt sich häufig bis ins Erwachsenenalter.

 

Wer ist besonders vom Hochstapler-Syndrom betroffen?

Vor allem von dem Syndrom betroffen sind vielbegabte Scannerpersönlichkeiten. Da sie sich in der Vergangenheit oftmals nie so richtig für ihre Leistungen anstrengen mussten, entsteht oft das Gefühl Studium und Karriere nur mit Glück überstanden zu haben.

Solange ihre Begabung nicht erkannt und gefördert wird, fühlen sich Vielbegabte immer irgendwie anders und werden auch von ihrem Umfeld nicht verstanden. Während ihnen beispielsweise im Studium gute Noten einfach zufliegen, beobachten sie, dass ihr Umfeld hart arbeiten muss, um Erfolge zu erzielen. Dies verstärkt die Wahrnehmung, man selbst habe einfach nur Glück. Jeder Erfolg, jede gute Leistung und jedes Lob bestätigt sie in ihrem Gefühl, das alles gar nicht verdient zu haben, weil sie sich nie wie die anderen anstrengen mussten.

Welche Folgen hat das Hochstapler-Syndrom?

Die ständige Angst als Betrüger entlarvt zu werden, kostet Betroffene täglich viel Kraft. Sie leiden unter andauerndem Stress, wodurch Schlafstörungen, Bluthochdruck oder sogar psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen entstehen können. Auch soziale Isolation kann eine Folge sein.

Hochstapler-Syndrom führt zu dauerhaftem Stress.

 

Menschen mit dem Hochstapler-Syndrom lassen sich im Wesentlichen in fünf unterschiedliche Typen aufteilen:

  • Naturtalente

Dieser Typ ist der festen Überzeugung, dass man den Erfolg nur verdient, wenn er mühevoll erarbeitet wird. Sie arbeiten viel, trainieren hart und lernen pausenlos, obwohl sie das eigentlich gar nicht brauchen – Sie sind Naturtalente und alles fällt ihnen leicht. Jeden Tag sehen sie zu wie sich andere quälen, um das zu erreichen was sie mit Leichtigkeit geschafft haben. Genau dadurch bekommen sie den Eindruck, dass sie Hochstapler sind – irgendwie ging alles zu leicht.

 

  • Perfektionisten

Bei den Perfektionisten wird alles im Detail optimiert, es gibt keinen Raum für Fehler und sie geben immer 110 Prozent! Dahinter steckt aber das Gefühl von Inkompetenz. Perfektionisten sind von ihren eigenen Fähigkeiten nicht überzeugt und schützen sich mit ihrem Perfektionismus nur selbst, um keine Angriffsfläche zu bieten und um nicht aufzufliegen.

 

  • Einzelgänger

Wer sich für einen Hochstapler hält, nimmt oft keine Hilfe an und möchte alles selbst erledigen. Schließlich möchten Betroffene mit allen Mitteln ihren Stellenwert demonstrieren. Dadurch können sich aber Freunde, Kollegen und Familie abwenden. Die Folge ist: Die Betroffenen isolieren sich und werden zu Einzelgängern.

 

  • Experten

Menschen mit dem Hochstapler-Syndrom haben immer Angst ihre vermeintliche Unfähigkeit könnte aufgedeckt werden. Dadurch arbeiten sie viel, lernen immer mehr und entwickeln sich regelrecht zu Experten auf ihrem Gebiet.

 

  • Arbeitstiere

Zusätzliche Aufgaben, regelmäßig viele Überstunden, immer der letzte im Büro – auch das ist typisch für Menschen, die vom Hochstapler-Syndrom betroffen sind. Durch den überdurchschnittlich hohen Arbeitseinsatz soll ihre eigene Unfähigkeit überspielt werden.

 

Wie kann ein Hochstapler-Syndrom überwunden werden?

Wie oben bereits erwähnt, kann sich das Hochstapler-Syndrom negativ auf die Gesundheit auswirken – spätestens dann sollten Betroffene handeln: Der erste Schritt ist, sich selbst bewusst zu werden, dass die eigene Wahrnehmung nicht richtig ist und die Selbstzweifel unbegründet sind. Oft hilft es auch erstmal nur zu wissen, dass man nicht allein ist und auch viele andere von diesem Phänomen betroffen sind. Gleichgesinnte findet man leicht im Internet in Foren oder in Gruppen in sozialen Netzwerken.

Läuft man Gefahr depressiv zu werden oder entwickeln sich Burnout-Symptome, sollte fremde Hilfe in Form von Psychotherapie oder einem Coaching wahrgenommen werden. Therapeuten und Coaches können gezielt im Unterbewusstsein die Ursache des Phänomens herausfiltern und dabei helfen die Selbstwahrnehmung wieder ins rechte Licht rücken.

 

Ich helfe in meinen Coachings vor allem Hoch- und Vielbegabten, die vom Hochstapler-Syndrom betroffen sind, ihre Verhaltensmuster, Denkweise und Programme zu durchbrechen, um wieder eine reale Selbstwahrnehmung zu haben. Durch meine Arbeit mit dem Unterbewusstsein bin ich in der Lage betroffenen Menschen zu helfen, in kürzester Zeit ihre Probleme anzugehen und diese auch gezielt zu lösen. Jeder hat seine eigene Leistung und seine Erfolge verdient – mit meinem Coaching helfe ich Betroffenen sich selbst zu verstehen und wieder zu lieben.

Woran merke ich, dass ich vielbegabt bin?

Woran merke ich, dass ich vielbegabt bin?

Vielbegabung kann zu Beginn dich selbst und dein Umfeld überfordern.

Schon wieder ein neuer Begriff? Vielbegabung! Was ist das? Ich möchte mit diesem Beitrag Licht ins Dunkel bringen und etwas näher auf den Begriff „Vielbegabung“ eingehen. Denn häufig wird Vielbegabung mit Hochbegabung gleichgesetzt beziehungsweise verwechselt. Dabei ist Vielbegabung nur eine Form der Hochbegabung und hat ein ganz anderes Erscheinungsbild als die klassische Hochbegabung. Wie genau eine Vielbegabung aussieht und woran man erkennen kann, ob man selber vielbegabt ist, erfährst du in diesem Artikel. Außerdem stellen wir noch einen Zusammenhang zu dem Begriff Scanner her. 

Was bedeutet Vielbegabung?

Ganz einfach ausgedrückt ist eine vielbegabte Person jemand, der viele Begabungen und Fähigkeiten hat. 

Das äußert sich vorwiegend dadurch, dass Vielbegabte unglaublich viele Interessen und Ideen haben, viele Hobbys und viele angefangene, meist nicht abgeschlossene Projekte zu Hause herumstehen haben. Man könnte auch meinen, dass diese Personen Multitalente sind. Natürlich muss man an dieser Stelle zwischen denen unterscheiden, die einfach nur viele Hobbys haben und denen, die vielbegabt sind. Das erkennt man häufig daran, dass sie schnell ihr Interesse und die Neugierde verlieren, sobald sie ein Thema verstanden haben. Sie sind dann einfach durch mit dem Thema und die Neugier für ein neues Thema besiegt das Alte. Deswegen wirkt ein vielbegabter Mensch auf seine Umgebung oft verwirrend, anstrengend und chaotisch. Sie gelten als Tausendsassa, als Träumer ohne Struktur und ohne Ziele im Leben. Häufig werden vielbegabte Menschen allerdings unterschätzt!

Wie bereits erwähnt, ist Vielbegabung eine Ausprägung der Hochbegabung. Dabei kann es sogar sein, dass Vielbegabte bei einem IQ-Test gar nicht die für Hochbegabung definierte Grenze von 130 erreichen. Das liegt primär daran, dass IQ-Tests kreative und emotionale Intelligenz sowie die Eigenschaft “außerordentlich viele Begabungen zu besitzen” gar nicht berücksichtigt.

Der Begriff “Scanner”

Vielbegabte werden auch als Scannerpersönlichkeiten bezeichnet, was dem ein oder anderen sicher eher ein Begriff ist. Barbara Sher, Autorin und Coach, begründete den Begriff Scanner und behandelt in dem bekannten Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ sehr detailliert das Thema Vielbegabung.

Sher stellte fest, dass es Menschen gibt, die Begabungen und Interessen in vielen verschiedenen, mehreren und sogar wechselnden Bereichen haben. Sie erkannte, dass diese Vielseitigkeit, die Ursache für etliche Grundprobleme im Leben dieser Menschen war. Diese Gruppe definierte Sher als „Scanner“. Im Gegensatz zur Scannerpersönlichkeit stehen die sogenannten „Taucher“, die sich tief in ein Thema hineindenken, also hineintauchen, und zu Experten auf den jeweiligen Gebieten werden. Scannerpersönlichkeiten tauchen zwar ebenfalls tief in ein Thema hinein, durchdringen es und schließen dann aber mit dem Thema ab. Sobald das Thema oder die Sache verstanden wurde, kommt Langeweile auf und etwas Neues ist interessanter und reizvoller.

Scanner sind an vielen ganz unterschiedlichen Dingen interessiert und haben den Ruf „nichts zu Ende zu bringen und immer wieder was Neues anzufangen”.

 

Welche Eigenschaften und Merkmale sind typisch für vielbgabte Menschen?

Um herauszufinden, ob Du vielbegabte Persönlichkeit bist, hilft es manchmal sich in der eigenen Wohnung umzuschauen. Wie viele angefangene Projekte und Ideen findest du bei dir zu Hause? Je mehr nicht abgeschlossene Projekte man bemerkt, desto größer werden bei Scannerpersönlichkeiten die eigenen Selbstzweifel.

Ein typischer Glaubenssatz ist  “Ich bin nicht gut genug.” Demzufolge sammeln Vielbegabte auch häufig Ausbildungen und Zertifikate, denn vorher fühlen sie sich nicht befähigt ein Thema richtig anzugehen.

Merkmal von Vielbegabten sind viele abgeschlossene Ausbildungen.

 

Diese Merkmale sind typisch für Vielbegabte

  • Chronische Neugierde und ausgeprägte Kreativität
  • Lassen sich leicht ablenken
  • Fokussieren ist eine Herausforderung
  • Interesse an einer Sache geht schlagartig verloren, selbst wenn man überzeugt war, dass man es für immer lieben wird
  • Langer, vielseitiger Lebenslauf
  • Mehrere Berufsausbildungen
  • Möchten sich nicht nur auf einen Beruf/ein Business beschränken
  • Hochsensibilität mit vielen Sinnen und ausgeprägte Intuition
  • Hohe Denk- und Verarbeitungsgeschwindigkeit
  • Jede Form von Routine schreckt ab
  • Neue, interessante Projekte müssen umgehend angefangen werden
  •  Schwierigkeiten bei Entscheidungsfindung
  • Immer auf der Suche nach der “wahren Berufung”
  • Kein Spezialist in einem Gebiet, sondern eher ein Generalist
  • Viele unterschiedliche Hobbys
  • Unabhängiger, unkonventioneller Lebensstil
  • Arbeitet lieber alleine und im eigenen Rhythmus, um zwischen verschiedenen Aufgaben hin- und herwechseln zu können
  • Hervorragende Beobachtungsgabe und durchschaut Zusammenhänge rasant

Vielbegabte Persönlichkeiten möchten vor allem wissen, wie die Welt so funktioniert. Wenn sie etwas nicht verstehen, fragen sie einfach nach und erforschen Möglichkeiten. In ihrem Umfeld werden sie als sehr empathisch mit einem großen Herzen wahrgenommen. Ihre Wertmaßstäbe bei sich und bei anderen sind allerdings auch sehr hoch–Charakter ist wichtig. Vieles erledigen sie so nebenbei, während sie gerade noch das eine tun, nachdem sie das andere kurz unterbrochen haben. Hört sich doch alles eigentlich ganz gut an, oder?

Herausforderungen eines Vielbegabten

Vor allem im Berufsleben finden sich Vielbegabte schwer zurecht. Dort gibt es Regeln und routinierte Arbeitsabläufe –Vielbegabte sind in solch einem Umfeld schnell gelangweilt. Sie hangeln sich von Job zu Job, versuchen sich anzupassen und einen Job auch mal länger zu behalten, um der Norm zu entsprechen. Aber es hilft nichts, denn streng hierarchische Strukturen und eng begrenzte Aufgabenbereiche machen einen Vielbegabten auf Dauer unglücklich.

Leider werden Scannerpersönlichkeiten in unserer Gesellschaft als flatterhaft und wankelmütig empfunden. Es wird Spezialisierung und Kontinuität verlangt, denn nur so kann man wirklich erfolgreich sein heißt es.Vielbegabte fühlen sich deswegen oft falsch, schämen sich und sehen ihre vielfältigen Interessen eher als eine Belastung an, als eine Gabe.

Akzeptanz ist der erste Schritt

Jeder vielbegabte Mensch, der sich selbst akzeptiert und verstanden hat, dass das Mittelmaß die falsche Messlatte für sein Leben ist, kann ein Gewinn für die Gesellschaft und für jedes Unternehmen sein. Es können ungewöhnliche Leistungen und Möglichkeiten entstehen, weil einfach unkonventionelle und vielfältige Wege gegangen werden.

Merkmal eines Vielbegabten sind ungewöhnliche Lösungswege.

Das Thema Vielbegabung liegt mir am Herzen, denn ich bin selbst vielbegabt und weiß wie schwierig das Leben sein kann, wenn man seine eigene Superpower noch nicht wertschätzen und im vollen Umfang nutzen kann. In meinem Coaching helfe ich vielbegabten Menschen hauptsächlich alte Glaubenssätze loszulassen und sich selbst so anzunehmen, wie sie sind. Wie das geht? Vor allem über die Arbeit mit dem Unterbewusstsein, denn 90% der Verhaltensmuster, Denkweisen und Programme laufen unbewusst ab. Ich liebe die Arbeit mit dem Unterbewusstsein, denn es funktioniert effektiv und schnell – genau richtig für uns Vielbegabte, oder?

Was meine Wandlung von glatten Haaren zu Locken mit Hochbegabung zu tun hat

Was meine Wandlung von glatten Haaren zu Locken mit Hochbegabung zu tun hat

Ich war schon als Kind diejenige, mit den wildesten Locken. Wie gut erinnere ich mich an einen Tag im Winter, als mich meine Mama gezwungen hat eine Mütze zu tragen. In der Schule angekommen habe ich sie abgezogen (die Haare standen wild nach allen Seiten ab), alle haben gelacht, mich durchs Klassenzimmer gejagt und mich Marsmännchen genannt.

BÄM! Das hat gesessen. Ein absolutes Worst Case Szenario für eine Erstklässlerin! Viele, viele Jahre lang habe ich mich für meine Locken geschämt, extrem mit meinen Haaren und meinem damit verbundenen Schicksal gehadert. Tatsächlich habe ich sie abgrundtief gehasst. Immer habe ich mir glatte Haare gewünscht. Lange Zeit habe ich ein kleines Vermögen in Friseurbesuche investiert. Teilweise ging ich einmal pro Woche zum glatt föhnen. 

Dann habe ich meinen Lieblingsfriseur kennengelernt, der eine auf Naturbasis basierende dauerhafte Glättung für Monate anbietet. – Wir wurden dicke Freunde. Jahrelang habe ich mir immer die Haare glätten lassen.

Entsprechen gab es nur Fotos mit gestylten Haaren. Zu anderen Zeitpunkten waren Fotos strikt untersagt.

Vielleicht fragt ihr Euch gerade wie man sich so dermaßen über Haare und Locken aufregen kann. (Vielleicht besonders die, die sich immer Locken gewünscht haben…)

Diese Frage habe ich mir auch immer wieder gestellt und es herausgefunden. Es waren nicht nur die Haare. Ich war schon immer anders als die anderen.

Ich habe mich in der Grundschule gelangweilt und wollte nach Hause gehen, weil sie mir nicht schnell genug das Lesen beigebracht haben. Ich habe mich gelangweilt und dadurch mich selbst und meine Mitschüler permanent abgelenkt. (Noch heute schmunzle ich über den Eintrag im Zeugnis)

Ich wurde (gefühlt) bloßgestellt, weil ich die Schnellste im Kopfrechnen war. (Danach gab ich meine Liebe zu Zahlen und die Freude am Rechnen auf.)

Ich habe die Schule geschwänzt wie kein Anderer und dennoch in den Fächern, auf die ich wirklich Lust hatte, sehr gute Leistungen erzielen können. Meine Mitschüler und meine Lehrer haben mich dafür gehasst. Ich wurde offen denunziert und mir wurde Betrug bei Buchinterpretationen unterstellt.

In meinen Nebenjobs wurde ich von meinen Kolleginnen angewiesen nicht so schnell zu arbeiten, weil ich ihnen sonst den Schnitt versaue.

Das sind nur wenige Beispiele, in denen ich mich sowas von komisch und nicht in meiner Mitte gefühlt habe.

Mich selbst konnte ich nicht gut genug anpassen und wollte es auch nicht.

DAS was ich ändern konnte, mit dem ich nicht einverstanden war, waren meine Haare.

Heute habe ich Locken und das allererste Mal in meinem Leben kann ich sie akzeptieren, mich so annehmen wie ich bin. Ehrlich gesagt liebe ich sie sogar.

Und wisst ihr warum? Ich bin endlich öffentlich damit rausgegangen, dass ich anders bin als andere. Ich habe mich auf meiner Webseite und in den sozialen Medien offen bekannt und mich dafür entschieden meine Superpower nicht mehr nur zu leben, sondern sie auch zu zeigen. Ich habe mich committet hochbegabte und vielbegabte Menschen als Coach, Mentaltrainerin und Mentorin zu begleiten. Weil ich es kann! 

Ich habe mich ganz klar entschieden mich nicht mehr in irgendeiner Art und Weise zu begrenzen und alles was mich ausmacht freudvoll, vollumfänglich zu leben und es voll auszukosten. Nun bis in den letzten Winkel meines Herzens.

Wie sehr bist Du mit Dir einverstanden? Wie gut kannst Du Dich selbst schon voll annehmen?